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Frau in Kölner Salatbar erstochen
Prozess beginnt neun Jahre danach - Angeklagter entschuldigt sich

Frau in Kölner Salatbar erstochen: Prozess beginnt neun Jahre danach - Angeklagter entschuldigt sich
Der Angeklagte vor dem Kölner Landgericht mit seinem Verteidiger Oguz Sanikaya. FOTO: Hauser
Köln. Im Juli 2007 wurde die 24-jährige Besitzerin einer Kölner Salatbar mit elf Messerstichen umgebracht. Der mutmaßliche Täter blieb mehr als acht Jahre unentdeckt. Eine DNA-Spur überführte ihn schließlich. Ab Montag steht er vor Gericht. 

Neun Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 24-Jährigen in einer Kölner Salatbar hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder begonnen. Der 36-jährige Angeklagte zeigte am Montag zum Auftakt der Verhandlung Reue und ließ durch seinen Verteidiger verkünden, dass er die Tat "vom Prinzip her" einräume. Bei der Familie des Opfers wolle er sich in aller Form entschuldigen, auch für die langen Jahre der Ungewissheit.

Die 24-jährige Inhaberin der Salatbar war in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 2007 mit elf Messerstichen so schwer verletzt worden, dass sie verblutete. Der Täter blieb acht Jahre unentdeckt. Erst im Herbst 2015 hatte die DNA-Spur auf einer am Tatort zurückgelassenen Menthol-Zigarette die Ermittler zu dem 36-Jährigen geführt, der zu dieser Zeit wegen kleinerer Delikte in Hamburg im Gefängnis saß. Laut Verteidigung will sich der Angeklagte in der Verhandlung am Donnerstag ausführlich zur Tat und den Hintergründen äußern.

Für den Prozess sind acht Verhandlungstage vorgesehen. Ein Urteil wird am 08. September 2016 erwartet. 

(lnw/siev)
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