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Prozess in Köln
43-Jähriger soll betrunkene Freundin getötet haben

Köln. Nach einem mehrtägigen gemeinsamen Alkoholexzess soll ein 43-Jähriger seine Lebensgefährtin umgebracht haben. Am Mittwoch begann in Köln der Prozess gegen den Mann. Was trieb ihn zur Tat?

Der Vorwurf der Staatswaltschaft am Kölner Landgericht lautet Totschlag. Laut Anklageschrift soll der Mann die 31-Jährige in der Nacht zum 23. Januar in Bergisch Gladbach so stark verprügelt haben, dass sie an ihren Verletzungen starb.

Seit dem 10. Januar habe sich das Paar "durchgängig in der Wohnung aufgehalten, um Alkohol zu konsumieren", sagte der Staatsanwalt.

Immer wieder habe es Streit gegeben, immer wieder habe der Angeklagte Gewalt gegen seine Freundin angewendet. In der Tatnacht sei die Situation eskaliert. Der Angeklagte sei verärgert über den hoch alkoholisierten Zustand der 31-Jährigen gewesen. Er habe die Frau so sehr misshandelt, dass er ihren Tod "zumindest billigend in Kauf" genommen habe, so der Staatsanwalt. Er habe sein Opfer an den Haaren gerissen, so dass ihr Kopf hin und her geschleudert sei. Die Frau starb an den Folgen einer schweren Hirnblutung. Der Angeklagte wurde noch am Tatort festgenommen.

(lnw)
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