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Radfahrerin in Köln getötet
Prozess nach tödlichem Autorennen beginnt im Februar

Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer
Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer FOTO: dpa, obe fdt
Köln. Nach tödlichen Unfällen bei illegalen Autorennen in Köln beginnt am 17. Februar der erste Prozess. Vor dem Kölner Landgericht müssen sich dann zwei junge Männer wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, für den Tod einer unbeteiligten Radfahrerin verantwortlich zu sein.

Die beiden Angeklagten sollen im April dieses Jahres ein illegales Autorennen im Stadtteil Mülheim veranstaltet haben. Dabei hatte der eine von ihnen wohl die Kontrolle über seinen Wagen verloren - die 19 Jahre alte Radfahrerin wurde von dem Auto erfasst und kam ums Leben. Nun werden sich die beiden Männer vor Gericht verantworten müssen, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. 

Das Landgericht wollte den Fall ursprünglich an das Amtsgericht delegieren, weil es ihn nicht für bedeutend genug hielt. Das Oberlandesgericht Köln machte dies jedoch rückgängig. Zum einen habe es dieses Jahr in Köln mehrere Todesfälle durch illegale Autorennen gegeben. Zum anderen habe der Fall bundesweite Beachtung gefunden, argumentierte das OLG. 

Polizei kontrolliert Raser am Tanzbrunnen in Köln FOTO: Ulrich Schütz
(lnw)
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