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Pop
Sechstes Album der Killerpilze

Köln. Wenn die Killerpilze früher über den roten Teppich oder auf die Bühne kamen, war ihnen der lautstarke Kreischalarm sicher. Heute sind die drei Jungs aus dem Süden Deutschlands Mitte 20 und erleben gerade ihren neuen Hype. Denn sowohl die Fans als auch erstmals die Kritiker feiern das neue, sechste Album der Band. "Wir haben uns zwei Jahre bei der Produktion Zeit gelassen und haben uns dabei regelrecht ins Studio vergraben, um Songs zu schreiben, von denen wir nie geglaubt hätten, dass wir sie schreiben können", sagt Sänger und Bassist Jo Halbig. Die Band habe ihre Unbekümmertheit wieder zurückerlangt. "So gibt es mit dem sechsten Album eine neue Band."

Die Reaktionen der Fans seien unglaublich positiv gewesen. "Solche Anhänger zu haben, ist ein ganz großes Privileg. Vor fünf Jahren haben wir ein Electro-Metal-Album herausgebracht, und jetzt geht es um Popmusik mit viel Blues - trotzdem werden wir von den Fans voll unterstützt", berichtet Halbig. Besonders freut sich das Trio, dass nun auch endlich die strengen Kritiker positiv bzw. überhaupt reagieren. "Das war uns bislang nicht vergönnt."

Am Samstag, 9. April, kehrt die Münchener Band nach mittlerweile sechs Jahren Abstinenz wieder im Ehrenfelder Underground an der Vogelsanger Straße 200 zurück. "Wir werden dort die neuen Songs und eine Auswahl der alten Stücke präsentieren. Es ist toll, auf was für eine Auswahl man bei sechs Alben zurückgreifen kann", sagt Halbig und verspricht: Es werde eine schweißtreibende Party und ein glanzvoller Abend beim Kölner Gastspiel. "Im Underground war immer Megastimmung, darauf freuen wir uns jetzt schon. Köln ist unsere Hochburg", sagt Halbig.

Stephan Eppinger

Quelle: RP
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