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Kölner Studentin landet viralen Hit
Nach diesem Horrorfilm knipst keiner mehr ein Selfie

Köln. Auf einem Selfie entdeckt eine Frau, dass ein Fremder im Wohnzimmer steht. Oder ist es doch nur eine Spiegelung? Ein Grusel-Schocker erobert zurzeit die sozialen Netzwerke und lässt nicht nur Selfie-Fans zusammenzucken. Und das alles nur für die Forschung. 

Eine typische Szene, die sich wohl jeden Tag so in deutschen Wohnzimmern abspielt: Eine junge Frau zieht ihr Oberteil etwas herunter, macht einen Kussmund und schießt ein Selfie von sich - wahrscheinlich für ihren Verehrer. Doch dann der Schock: Hinten im Bild ist ein dunkle Gestalt zu sehen, die im Raum steht. Sie behält die Nerven und denkt an eine falsche Spiegelung oder Ähnliches. Die Frau knipst ein zweites Foto von sich – und der Mann steht wieder im Bild. Jetzt bekommt die Frau Panik und robbt über den Boden in den Flur. Sie schießt weitere Fotos - am Ende steht der Unbekannte wirklich hinter ihr und beißt ihr in den Hals. 

Diesen kurzen Horrorfilm "Selfie from Hell" hat die Kölner Studentin Meelah Adams für ihre Bachelorarbeit gedreht. Die Schauspielerin möchte herausfinden, wie sich ein Video im Internet viral verbreitet und stellte sich dafür selbst vor die Kamera. Doch ihr Film sollte etwas Besonderes werden, sich von anderen 0815-Tiervideos abheben. Also griff sie zusammen mit einem Kollegen in die Gruselkiste und übertraf wohl alle Erwartungen. Bereits über sechs Millionen mal wurde der Gruselfilm bei Youtube angeklickt. 

Auf Facebook postet Adams viele Berichte über den Selfie-Schocker, selbst internationale Medien sind auf das Projekt aufmerksam geworden. Die Studentin bedankt sich für die Unterstützung und ist überwältigt von dem Erfolg ihres Videos. Analysestoff zu ihrem viralen Hit gibt es also genug. 

Mehr über ihr Projekt "Selfie from Hell" schreibt Adams in diesem Online-Beitrag

(met)
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