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Köln/Opladen
Trauer um ehemaligen Opladener Kaplan

Köln/Opladen. Gestern fand in Köln die Trauerfeier für Pfarrer Dr. Wolfgang Klein statt. Vielen Menschen in Opladen dürfte Klein noch bekannt sein. In den 1980er Jahren war er Kaplan an St. Remigius. Kurz vor seinem 62. Geburtstag verunglückte er nun während seines Urlaubs in Italien tödlich. Er stürzte nach RP-Informationen am 27. Juli bei einer Bergwandertour in Ligurien in eine 70 Meter tiefe Schlucht. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers aus Genua konnte ihn nur noch tot bergen.

1991 verließ Wolfgang Klein Opladen und ging als Pfarrer zurück nach Köln in den heutigen Kirchengemeindeverband Kreuz-Köln-Nord. Pfingsten 2000 verabschiedete er sich dort, um Klinikseelsorger an der Kölner Uniklinik zu werden. Wolfgang Kein war außerdem Gründungsmitglied des Ethikrates des Caritasverbandes Köln.

"Wir trauern um einen hoch engagierten Seelsorger, Ethiker und Freund des Caritasverbandes", heißt es auf der Internetseite des Caritasverbandes Köln zum Tod des Geistlichen.

Die Uniklinik Köln schreibt: "16 Jahre lang war Pfarrer Dr. Klein Klinikseelsorger in der Uniklinik Köln. Seine Herzenswärme und Wertschätzung den Menschen gegenüber sowie seine freundschaftlich zugewandte Art prägten seinen Umgang mit Beschäftigten, Patienten und Angehörigen. Mit seinem plötzlichen Tod verliert die Uniklinik Köln einen hochgeschätzten wertvollen Menschen, der die Atmosphäre in der Klinik maßgeblich positiv mitgeprägt hat."

In der Kirche des Universitätsklinikums, St. Johannes der Täufer (Joseph-Stelzmann-Straße 20, Köln), liegt bis Ende nächster Woche ein Kondolenzbuch aus.

(mkl)
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