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Überfall in Köln
Geldbote mit Schusswaffe bedroht und ausgeraubt

Köln. Kriminelle haben in Köln einen 60-jährigen Geldboten mit einer Schusswaffe bedroht und ausgeraubt. Anschließend stecken sie ihr Fluchtauto in Brand. Die Polizei fahndete mit Hubschrauber - bisher erfolglos.

Die Täter überfielen den Mann am Samstagmorgen gegen 8.45 Uhr auf einem Parkplatz neben seinem Auto, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der 60-Jährige war auf dem Weg zu seinem Geldtransporter auf dem Gelände eines Möbelhauses in Köln-Godorf. Ein Mann habe ihn mit einer Waffe bedroht. Mit dem erbeuteten Geld flüchtete er zum Auto seines Komplizen. Der dunkle BMW fuhr über die Godorfer Hauptstraße davon. Wie hoch die Summe der Beute ist, wird noch ermittelt. "Es ist noch unklar, ob Geld in das Möbelgeschäft gebracht oder die Einnahmen von Vortag abgeholt wurden", sagte ein Polizeisprecher.

Gegen 9 Uhr meldeten Zeugen dann ein brennendes Auto auf einem Feld gegenüber der Immendorfer Grundschule auf der Godorfer Straße. Sie hatten zwei Männer von dem Wagen zu Fuß in Richtung Stormstraße davonlaufen sehen. Laut Polizei handelt es sich bei dem brennenden BMW um das Fluchtfahrzeug der Räuber. Die Kennzeichen sollen gestohlen gewesen sein.

Die Polizei fahndete mit einen Hubschrauber nach den Verdächtigen. Ob der Geldbote verletzt wurde und wie hoch die Beute war, war zunächst unklar. Die Zeugen beschrieben die mutmaßlichen Räuber als 1,70 Meter groß. Einer sei kräfigt gebaut und trug eine graue Mütze, eine braune Jacke und eine Jeans.

Hinweise nimmt die Ermittlungsgruppe unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

(hpaw/lnw)