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Übergriffe in Köln
Auch Bundespolizei versagte in Silvesternacht

Übergriffe in Köln: Auch Bundespolizei versagte in Silvesternacht
Viele der Straftaten in der Silvesternacht geschahen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei. FOTO: dpa, obe vfd
Düsseldorf. Offenbar muss sich nicht nur die Kölner Polizei Vorwürfe für ihr Vorgehen in der Silvetsrenacht gefallen lassen. Auch die für den Hauptbahnhof zuständige Bundespolizei steht in keinem guten Licht da. Viele der Straftaten geschahen in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Erste Ermittlungen der Sicherheitsbehörden zeigen, dass sich fast die Hälfte der Delikte im Bahnhofsgebäude abgespielt haben - und damit im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei. Dies berichtet die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische".

Den Ergebnissen der gemeinsamen Einsatzgruppe aus Kölner Polizei und Bundespolizei zufolge wurde sowohl im Bereich des Bahnhofs als auch auf dem Bahnhofsvorplatz Hunderte Straftaten begangen.

Die Auswertung zeigt, dass rund 200 Delikte im Bahnhof und damit auf dem Gebiet der Beamten der Bundespolizei geschahen. Das entspricht einem Anteil von 40 Prozent im Vergleich zum Zuständigkeitsbereich der Landespolizei.

Auf dem Bahnhofsvorplatz sollen sich 475 Delikte ereignet haben. Das geht aus Zahlen des Polizeipräsidiums Köln hervor.

Wir erklären die Anzeigen von Köln FOTO: Radowski
(ots)
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