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Kölner Lichter
Verdächtiges Fahrrad – Kölner Rheinufer vorübergehend gesperrt

Köln. Zahlreiche Zuschauer waren am Rheinufer unterwegs, um die Kölner Lichter zu sehen. Zwischenzeitig hat die Polizei einen Bereich des Konrad-Adenauer-Ufers weiträumig gesperrt. Der Grund: ein verdächtiges Fahrrad.

In der Nacht zu Sonntag wurden ein Abschnitt des Konrad-Adenauer-Ufers sowie die Elsa-Brandström-Straße in Köln vorübergehend gesperrt. Ein Karton auf dem Gepäckträger des Rads war am späten Samstagabend von Entschärfern der Polizei untersucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Es sei jedoch als ungefährlich eingestuft worden.

Daraufhin sei der Bereich wieder frei gegeben worden. Man hatte sich zunächst für eine weiträumige Sperrung entschieden, da wegen des Feuerwerksfests "Kölner Lichter" viele Menschen am Rheinufer unterwegs waren.

Die Bundespolizei zog nach der Veranstaltung, bei sie nach eigenen Angaben mit gut 500 Kräften im Einsatz waren, ein positives Fazit. Im Kölner Hauptbahnhof sowie im Bahnhof in Deutz habe man lediglich eine geringe Zahl an Straftaten verzeichnet. Gegen 19.30 Uhr kam es den Angaben zufolge im Kölner Hauptbahnhof es zu einer sexuellen Belästigung: Ein unbekannter Mann versuchte eine 17 Jährige zu küssen. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Bislang ist der Unbekannte flüchtig. 

In Höhe des Axa-Hochhauses wurden am Abend die Beamten eines Polizeihubschraubers von Unbekannten mit einem Laserpointer geblendet. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ein.

Insgesamt verzeichnete die Bundespolizei bis 2 Uhr einen Diebstahl, drei Erschleichen von Leistungen, einen Betrug, eine Hehlerei, drei unerlaubte Aufenthalte, zwei Anzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, eine Sachbeschädigung, eine Körperverletzung, zwei Beleidigungen, zwei Widerstandshandlungen sowie zwei Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Während der Abreisephase musste der Bahnhof Köln Deutz kurzzeitig wegen Überfüllung gesperrt werden.

(vek/url/lnw)
 
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