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Köln
Videoüberwachung rund um Kölner Dom

Köln. Fast 50 Stellen wurden von der Polizei als Kamera-Standorte ins Auge gefasst. Gestartet werden soll Anfang 2017. Von Roman Zilles

Mit Kameras an fast 50 Standorten sollen in Köln künftig Straftaten verhindert und verfolgt werden. Polizeipräsident Jürgen Mathies legte nun den aktuellen Stand der Überlegungen in Sachen Videobeobachtung dar. Das (noch vorläufige) Konzept sieht zum Beispiel vor, dass rund um Dom und Hauptbahnhof an 19 Stellen Kameras aufgehängt werden. Die Auswahl der Standorte sei auf Basis der Kriminalitäts- und Einsatzentwicklung von 2013 bis 2015 erfolgt.

Zuvor hatte Mathies Vertreter der Fraktionen im Polizeibeirat und der Bezirksvertretung Innenstadt über die Pläne informiert und um Unterstützung geworben. "Es ist wichtig und zielführend, wenn politische Verantwortungsträger der Stadt Beiträge in diese Thematik einbringen und ein breiter Konsens erreicht wird", sagte Mathies. Gestartet werden soll die Überwachung Anfang 2017. Ziel ist, Einsatzkräfte schnell an Orte zu dirigieren, an denen sich eine Straftat abzeichnet. Zu klären ist unter anderem noch, ob die Auswertung der Bilder in der Leitstelle in Köln-Kalk oder in der Innenstadtwache erfolgen soll. Überwacht werden sollen folgende Bereiche:

Dom/Hauptbahnhof/Roncalliplatz/Domplatte Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 1 Uhr sowie Freitag, Samstag und an Tagen vor Wochenfeiertagen von 12 bis 2 Uhr.

Philharmonie/Museum Ludwig Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 1 Uhr, Freitag, Samstag und vor Wochenfeiertagen von 12 bis 2 Uhr. Hier sind sieben Standorte möglich.

Hohenzollernring von Friesenplatz bis Christophstraße Freitag, Samstag, Tage vor Wochenfeiertagen von 23 bis 7 Uhr am Folgetag. Möglich sind hier elf Standorte.

Hohenzollernring von Friesenplatz bis Rudolfplatz Freitag, Samstag, Tage vor Wochenfeiertagen von 23 bis 7 Uhr am Folgetag. Auch hier sind elf Standorte geplant.

Quelle: RP
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