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Kölner Brennpunkt
Zivilbeamte nehmen Dealer auf dem Ebertplatz fest

Brennpunkt Ebertplatz in Köln
Brennpunkt Ebertplatz in Köln FOTO: dpa, obe pil
Köln. Zivilpolizisten haben drei Dealer am Kölner Ebertplatz festgenommen, die 13 Päckchen Marihuana und 300 Euro Bargeld bei sich hatten. Der Platz steht seit Wochen im Fokus, nachdem ein Mann dort erstochen worden war.

Die Beamten waren am Donnerstagnachmittag auf dem Platz unterwegs und beobachteten drei Männer (18, 22, 24), die offensichtlich Drogen verkaufen wollten. Sie sprachen Passanten an, einer holte schließlich ein Tütchen aus der Tasche und gab es einem Mann. 

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten in den Taschen der Verdächtigen mehr als 300 Euro in kleinen Scheinen. Zudem hoben die Einsatzkräfte das Drogenversteck der Dealer aus. Insgesamt beschlagnahmten die Polizisten 13 Päckchen Marihuana.

Die Beamten brachten die aus Guinea stammenden Männer zur Polizeiwache und stellten dort deren Personalien fest. Alle drei sind polizeibekannt, der 24-Jährige einschlägig. Sie müssen sich jetzt wegen gewerbs- und bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. 

Der Platz steht seit Wochen im Fokus, weil er als "Angst-Raum" gilt. Ein 22 Jahre alter Mann wurde dort im Oktober erstochen.

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(hsr)