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Festnahmen
Zivilfahnder stellen Diebe mit 20.000 Euro

Köln-Ehrenfeld. Bei der Festnahme eines verdächtigen Mannes ist ein Zivilfahnder im Bahnhof Ehrenfeld mit dem mutmaßlichen Täter auf die Gleise gestürzt. Wie sich herausstellte hatte der Mann gerade in einem Zug fette Beute gemacht: 20.000 Bargeld. 

Die lebensgefährliche Situation geschah am vergangenen Donnerstag, als zwei Zivilbeamte zwei Männer beobachteten, die mit einer Laptop- und einer Umhängetasche aus dem Regionalexpress stiegen und die Gepäckstücke auf dem Bahnsteig durchsuchten.

Die Polizisten gaben sich zu erkennen und wollten die Männer vorläufig festnehmen. Doch der 40-jährige Verdächtige leistete heftigen Widerstand und stürzte schließlich mit einem Polizisten auf die Gleise. Der 40-Jährige wurde leicht verletzt, der Bundespolizist blieb unverletzt.

Der Grund für die heftige Gegenwehr des Mannes wurde nach dessen Festnahme klar: In der Laptop-Tasche, die die beiden Männer gestohlen hatten, waren 20.000 Euro Bargeld. Ermittlungen ergaben, dass sie einem italienischen Geschäftsmann gehört, der das Geld für einen Autokauf dabei hatte. 

Der 40-Jährige und sein Komplize (44) sind nun in Haft und müssen sich wegen schweren Diebstahls verantworten. Gegen den 44-Jährigen lag ohnehin ein Haftbefehl vor: Er war wegen Schwarzfahrens und Urkundenfälschung gesucht worden. 

(hsr)
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