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Korschenbroich
Akkordeon-Orchester begeistert in St. Pankratius

Korschenbroich. Orchester von Bayer Leverkusen wurde gefeiert.

"Einfach klassisch", lautete der Titel des gut besuchten Akkordeon-Konzertes in der katholischen Kirche Sankt Pankratius Glehn. Es traten die 37 Musiker der bereits viermal in Folge international preisgekrönten und bereits seit 50 Jahren bestehenden Akkordeon-Orchester-Gemeinschaft Bayer Leverkusen und Monheim- Baumberg auf. Schon der Auftakt zum ersten Stück "Also sprach Zarathustra" (von Richard Strauss) ging so richtig unter die Haut. Das Arrangement hatte Klemens Poschke geschrieben, der Bassist des Orchesters. Die rund 200 Zuhörer waren von der ersten Minute an in den Bann gezogen.

Mit dem Stück "Morgenstimmung" des norwegischen Komponisten Edvart Grieg aus der "Peer- Gynt- Suite I" und in der "Baccharale" aus der Oper "Samson et Dalila" von Camille Saint-Saens bewiesen die Musiker ihr Können. Das Akkordeon-Orchester ist ohnedies wie ein symphonisches Orchester besetzt. Die Gesamtleitung hat Monika Schneider, die erklärte: "Wenn man international anerkannt sein will, darf man nicht nur Gassenhauer bieten, sondern muss anspruchsvoll sein. Und wir brauchen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen." Genau das ist für Anja Eysel aus Korschenbroich, die die Vize- Vorsitzende des Orchesters ist, der Grund dafür, dass sie für Proben gerne die fast 40 Kilometer über den Rhein fährt. Und der Erfolg gibt ihr recht - denn im Mai beim 12. World Musicfestival in Innsbruck errang das Orchester unter 190 Mitbewerbern den vierten Platz. So kam das Akkordeon-Orchester auch in Korschenbroich nicht um einige Zugaben herum kam.

(kvm)
 
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