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Korschenbroich
Ausschuss diskutiert über Baugebiet

Korschenbroich. Entscheidung über Straßen "An der Niers-Aue" auf Sondersitzung vertagt.

Das Bauvorhaben "An der Niers-Aue" war jetzt erneut Thema im städtischen Bauausschuss. Dort wurde nun die tiefbautechnische Ausführungsplanung vorgestellt, nach der die Straßen im künftigen Wohngebiet ihr Aussehen erhalten sollen. Doch auf Antrag der Grünen wurde ein Entschluss vertagt. Der Grund: Die Verwaltungsunterlagen waren vor der Sitzung nicht einsehbar. "Da würden wir gerne mal reinschauen. Wir hatten im Vorfeld keine Informationen", stellte Jochen Andretzky für die Bündnisgrünen fest.

Da nützte es auch nichts, dass Burkhard Sasse vom Ingenieurbüro Schmidt aus Lennestadt den Ausschussmitgliedern zuvor erläutert hatte, wo die künftigen Straßen verlaufen sollen und wie sie technisch ausgeführt werden.

Das Baugebiet zwischen der Gilleshütte und den Landstraßen 31 und 381 ist 21 Hektar groß, wovon 17,6 Hektar mit insgesamt 400 bis 500 Wohneinheiten bebaut werden. Die restliche Fläche ist für Straßen, Grünzonen und Lärmschutz vorgesehen. Da das Baugebiet in zwei Schritten erschlossen werden soll, wird zunächst nur der südliche Teil ausgebaut. Geplant ist, dass die Autofahrer das Baugebiet von der L 381 und der L 31 aus erreichen können.

Von der L 31 aus soll eine Hauptachse in das Baugebiet hineinführen. Die gabelt sich in zwei Stränge, von denen wiederum U-förmige Schleifen abbiegen, an denen später die Häuser stehen werden. Auf der L 31 selbst werden eine Rechts- und eine Linksabbiegerspur eingerichtet; den Verkehr an der neuen Kreuzung regelt später eine Ampel. Für Fußgänger und Radfahrer soll es noch andere Möglichkeiten geben, in die Korschenbroicher City zu gelangen: im Süden über die bereits existierende Fußgängerbrücke. Und vom nördlichen Teil aus über einen provisorischen Weg, der in den Radweg an der Landstraße 381 mündet, der wiederum weiter zum Bahnhof führt. Wie dieses Provisorium aussehen wird, steht noch nicht fest. Hans-Willi Türks (CDU) sprach sich dafür aus, dass der Weg von Anfang an beleuchtet wird.

Um im Zeitplan zu bleiben, ist Eile geboten. Aus diesem Grund setzte der Technische Beigeordnete Georg Onkelbach eine Sondersitzung des Bauausschusses an. Der Termin ist der 14. Dezember. "Wir hoffen, dass wir dann zum Abschluss kommen. Noch liegen wir im Zeitplan", sagte Onkelbach.

(drlp)
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