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Leichtathletik
Auf zum City-Lauf

Leichtathletik: Auf zum City-Lauf
In Korschenbroich gibt es morgen jede Menge Laufduelle - nicht nur bei den Assen. FOTO: -woi
Korschenbroich. Mehr als 4000 Voranmeldungen und ideales Laufwetter mit 17 Grad und Sonnenschein - beste Voraussetzungen für den 27. Internationalen City-Lauf. Acht Gründe, warum sich morgen ein Ausflug nach Korschenbroich lohnt. Von Volker Koch

Offensichtlich hat Hans-Peter Walther mal wieder das richtige Händchen bei der Terminauswahl gehabt: Die Wetterprognosen für morgen versprechen 17 Grad und Sonnenschein. Ideale Voraussetzungen für die 27. Auflage des Korschenbroicher City-Laufs, die um 11.45 Uhr traditionell mit dem Startschuss zum Familienlauf eröffnet wird - und das sowohl für die mehr als 4000 gemeldeten Läufer als auch für die fünf Mal so vielen Zuschauer, die entlang des Rundkurses in der Innenstadt mit Start und Ziel auf der Hindenburgstraße erwartet werden.

"Von uns aus kann's losgehen", sagt der Cheforganisator, der zum 26. Mal die Regie führt. Selbst drei Baustellen im Stadtkern sollen kein Problem darstellen - die Strecke wurde neu vermessen und hat das amtliche Prüfsiegel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, so dass die erzielten Zeiten Eingang in die offiziellen Bestenlisten finden.

Acht Gründe, warum sich morgen ein Ausflug nach Korschenbroich lohnt - mit oder ohne Laufschuhe im Gepäck. Weil es Spitzensport zu sehen gibt Der City-Lauf ist die einzige Laufveranstaltung im Rhein-Kreis, die noch Spitzensport bietet. Auch ohne die Asse aus Kenia, auf die Hans-Peter Walther diesmal bewusst verzichtet hat, sind die Eliteläufe der Frauen (5 km, 16.15 Uhr) und Männer (10 km, 16.17 Uhr) ebenso wie das Rennen der Handbiker (11,863 km, 14.10 Uhr) erstklassig besetzt. Favoriten sind Vorjahressiegerin Swietlana Kudelich (Weißrussland), der Vorjahresvierte Jamel Chatbi (Italien) und Streckenrekordhalter Jetze Plat (Niederlande), der schon drei Mal in Korschenbroich als Sieger über die Ziellinie rollte. Weil das Programm Generationen-übergreifend ist Im Familienlauf sind einige Starter gerade dem Krabbelalter entwachsen - tatsächlich sind etliche Kinder aus dem Jahrgang 2014 gemeldet. Ältester Teilnehmer ist Günter Nebelung, der sich mit 76 Jahren noch auf die Zehn-Kilometer-Strecke wagt. Weil die Stimmung zu Bestzeiten anspornt Nicht nur auf dem kurzen Stück zwischen Start und Ziel auf der Hindenburgstraße stehen die Zuschauer dicht gedrängt. Und sie machen nicht nur bei den Eliteläufen richtig Stimmung. Was sich bei vielen in Bestzeiten auswirkt - dank der Nettozeit-Erfassung per Startnummernchip ist auch das Gedränge an der Startlinie, das vor allem im Volkslauf mit 1020 Meldungen zu erwarten ist, kein Problem mehr. Weil der Lauf international ist Trotz "Afrika-Pause" hat Hans-Peter Walther 16 Nationen in der Teilnehmerliste gezählt, die meisten kommen aus den benachbarten Niederlanden. Doch auch Korschenbroichs französische Partnerstadt Carbonne ist mit einer Abordnung von zehn Läufern vertreten, angeführt von Bürgermeister Bernard Bros, der im Zehn-Kilometerlauf an den Start geht. "Er ist ein ambitionierter Marathonläufer", weiß Heinz Josef Dick über seinen bereits 73 Jahre alten Amtskollegen. Dick beschränkt sich beim letzten City-Lauf seiner Amtszeit wie gewohnt auf seine Funktion als Schirmherr: "Das Anfeuern ist schon anstrengend genug." Weil es nicht nur um Laufen geht Obwohl die 16 Rennen zwischen 11.45 und 17.10 Uhr eigentlich schon genug Unterhaltung bieten, gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm entlang der Strecke mit Schwerpunkten im Hannencenter, auf dem Hannenplatz und an der Sebastianusstraße. 34 Stände zum Ausprobieren, Informieren oder mit Verpflegung sind dort aufgebaut, dazu Hüpfburgen, Kinderkarussell, Bastelaktionen und Bewegungsspiele sowie ein "Haus der Gesundheit". Wem dann immer noch langweilig ist, der kann den verkaufsoffenen Sonntag des Cityrings zum Shoppen nutzen. Weil nicht nur Läufer starten Der City-Lauf ist ein Lauf für alle, das gilt besonders für den Familien- und den Volkslauf. Eine gewisse Fitness sollte man allerdings schon mitbringen für den Fünf-Kilometerlauf - das Ziel schließt nach 35 Minuten. Unter den 1020 gemeldeten Teilnehmern sind viele bekannte Namen, von Ronny Rogawska, dem Handballtrainer des TV Korschenbroich, über den früheren Radprofi Andreas Beikirch bis zu Sparkassen-Vorstand Heinz Mölder. Weil es viele "Belohnungen" gibt Tolle Stimmung entlang der Strecke und Bestzeiten sind die eine Seite der Medaille. Doch in Form von T-Shirts und Halstüchern sowie Plüsch-Eulen für die jüngsten Starter warten weitere "Belohnungen" auf alle, die das Ziel erreichen - von den attraktiven Ehrenpreisen für die Erstplatzierten jeder Altersklasse ganz zu schweigen. Weil man morgen noch melden kann Wen jetzt noch die Lust aufs Laufen überkommt, muss sich nicht grämen: Nachmeldungen werden morgen bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start gegen eine Zusatzgebühr von drei Euro noch entgegengenommen, das Wettkampfbüro an der Hindenburgstraße, direkt zwischen Start und Ziel gelegen, öffnet dafür ab 10 Uhr seine Pforten. Und mit zehn Euro für Erwachsene sowie fünf Euro für Kinder und Jugendliche sind die Startgebühren durchaus moderat, vor allem im Verhältnis zu dem, was allen Teilnehmern geboten wird. Und für Zuschauer ist das gesamte sechsstündige Spektakel sogar kostenlos. Auf zum City-Lauf.

Quelle: NGZ
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