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Korschenbroich
Ende November lebten 34.161 Menschen in Korschenbroich

Korschenbroich. Die Einwohnerzahl Korschenbroichs steigt, und es werden wieder mehr Kinder geboren. Das verkündete Bürgermeister Marc Venten im Rahmen der Jahrespressekonferenz im Rathaus. Ende November 2017 wohnten nach Erhebungen der Stadtverwaltung 34.161 Personen in Korschenbroich. Das sind 158 Einwohner mehr als im November des Vorjahres. Gerade im Hinblick auf die neuen Baugebiete rechnet die Stadt mit weiter steigenden Einwohnerzahlen. Von Marion Lisken-Pruss

Wie es aktuell in den Baugebieten aussieht, erläuterte der Technische Beigeordnete Georg Onkelbach: Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Niersaue Ende März 2018 abgeschlossen sein. In einem ersten Bauabschnitt werden 145 Grundstücke bebaut, von denen 42 der Stadt gehörten. "Die städtischen Grundstücke sind alle verkauft", so Onkelbach. Er geht davon aus, dass die ersten Baugenehmigungen im Jahr 2018 erteilt werden.

So weit ist man im Baugebiet "Westlich Dietrich-Bonhoeffer-Straße" in Kleinenbroich noch nicht. Dort haben erst die Kanalbauarbeiten begonnen, die bis April abgeschlossen sein sollen. Hier stehen rund 60 städtische Baugrundstücke zum Verkauf, die mit freistehenden Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften sowie barrierefreien Bungalows und Mehrfamilienhäusern bebaut werden sollen. Auch das neue Feuerwehr-Gerätehaus ist hier geplant. Die Vermarktung der Grundstücke erfolgt durch die Stadtverwaltung und die stadteigene Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEK) und soll im Frühjahr 2018 starten, erläuterte Onkelbach die weitere Planung. Auch in Glehn entsteht zwischen der Haupt- und Elisabethstraße ein neues Baugebiet mit rund 40 Grundstücken. Hier muss aber erst noch das Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. "Die Zahl der Bewohner in den neuen Baugebieten wird sich auch auf die Kindergärten und Schulen auswirken", machte der Bürgermeister deutlich. Er versprach, dass es für alle Kinder einen Betreuungsplatz geben werde - für die Ü3-Kinder in einer Kindertageseinrichtung, und für die U3-Kinder alternativ auch bei einer Tagesmutter. Im Neubaugebiet Niersaue ist eine neue fünfgruppige Kita geplant.

Zur Situation der Flüchtlinge nahm Stadtkämmerer Thomas Dückers Stellung. Aktuell leben 517 Flüchtlinge im Stadtgebiet. Die Situation habe sich entspannt, und jetzt stehe die Integration im Vordergrund, betonte Dückers und dankte ausdrücklich den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz.

Quelle: NGZ
 
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