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Korschenbroich
Experten erklären Pump-Modell

Korschenbroich. Informationsveranstaltung zum Grundwasser-Management im Gymnasium.

Über die aktuelle Grundwasser-Situation will die Stadt ihre Bürger informieren. Am Dienstag, 27. September, erklären Experten die Pumpmaßnahmen und ziehen Bilanz nach den ersten fünf Vertragsjahren. Die Veranstaltung in der Aula des Gymnasiums beginnt um 19 Uhr.

Der Erftverband betreibt in enger Abstimmung mit der Stadt das sogenannte Grundwasser-Management. Ziel ist es, Grundwasser-Spitzen zu kappen, um Häuser vor hohen Grundwasserständen zu schützen. Der Zehn-Jahres-Vertrag mit dem Erftverband wurde 2011 geschlossen. Jetzt ist Halbzeit. Grund genug für den Erftverband, das Grundwasser-Modell für die Stadt Korschenbroich zu erklären und zukunftstüchtig zu machen. Zudem werden die Verbands-Experten Stefan Simon und Holger Diez neue Erkenntnisse zu den "höchsten zu erwartenden Grundwasserständen" im Stadtgebiet erläutern. Dabei handelt es sich um Daten, die der Verband in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Niersverband erarbeitet hat. "Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung des Kappungsmodells und die Notwendigkeit einer Fortführung", schreibt Bürgermeister Marc Venten in einem Dankesbrief an rund 1.100 Bürger. "Das Modell bietet zumindest einem Teil der Hausbesitzer eine Möglichkeit, sich vor hohen Grundwasserständen zu schützen", heißt es weiter.

In Herrenshoff, Raderbroich, Kleinenbroich und Pesch betreibt der Erftverband seit Dezember 2011 sieben Brunnen und einen Schwimmponton auf dem früheren Baggersee Myllendonk. Und so funktioniert es: Werden festgelegte Grundwasserstände an Messstellen überschritten, werden die Förderanlagen in Betrieb genommen.

(-wi)
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