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Korschenbroich
Gesamtschule nur als Dependance in Korschenbroich

Korschenbroich. Beim Thema geplante Gesamtschule tritt die Stadt Korschenbroich weiterhin auf der Stelle. Sie strebt mit der Nachbarstadt Kaarst eine Schulkooperation an. Von Ruth Wiedner

Es soll eine zweizügige Dependance der Gesamtschule Kaarst-Büttgen am Standort der Städtischen Hauptschule in Kleinenbroich entstehen. Das Thema ist nicht neu, es beschäftigt Politik und Verwaltung seit fast einem Jahr. Eine zeitnahe Lösung ist aber nicht in Sicht. So wenigstens muss man die Redaktionen auf den Brief der Kaarster Bürgermeisterin deuten – sie reichten von Unverständnis bis hin zum Kopfschütteln.

Das Schreiben liegt unserer Redaktion vor. Es wurde jetzt im Bildungsausschuss von Manfred Kauerz, schulpolitischer Sprecher der CDU, stellvertretend für den erkranken Bürgermeister verlesen. Marc Venten hatte noch im jüngsten Hauptausschuss verkündet: "Die Hauptschule ist für ein weiteres Jahr gerettet. Die Ausnahmegenehmigung der Bezirksregierung für die Einrichtung einer Eingangsklasse liegt uns vor.""

Für Venten ein Grund mehr, das Thema "Gesamtschul-Dependance" mit Kaarst wieder aufzugreifen: "Ich werde die Anmeldezahlen wie verabredet nach Kaarst schicken, damit die Politik dort einen endgültigen Beschluss fassen kann."

Die Antwort von Ulrike Nienhaus fiel eher nüchtern aus: Die Kaarster Bürgermeisterin bestätigte Marc Venten den Erhalt seines Schreibens sowie dessen Bitte, eine Entscheidung zur Schulkooperation herbeizuführen.

Während ihr Vorgänger Franz-Josef Moormann als Verfechter auftrat, gibt sie sich neutral. Sie leitet Ventens Schreiben an die "notwendigen Gremien in der Stadt Kaarst" weiter, um einen Beschluss "in Verbindung mit einer möglichen Dependance in Korschenbroich zu fassen"".

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