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Korschenbroich
Glehner Frauen bieten jeckes und freches Programm

Korschenbroich. 14 Aktive der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands organisieren fünf Sitzungen nur mit eigenen Kräften.

Mit viel Engagement und Lokalkolorit ging es hoch her bei den ersten drei von insgesamt fünf ausverkauften Sitzungen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) St. Pankratius im Pfarrsaal - den Gästen liefen vor Lachen die Tränen. "Das ist einsame Spitze", fanden Agnes und Jakob Balve aus Kapellen. Die Sitzungen in Glehn sind nicht ausschließlich Frauen vorbehalten.

Maria Maaßen, die Vereinschefin, begrüßte zahlreiche Gäste von überall aus dem Kreis zum mehr als vierstündigen, frechen Programm, das die 14 Aktiven perfekt einstudiert hatten. Durchs Programm führte Regina Evertz, Hans-Willi Karls und Josef Nowak waren für die Musik zuständig. Auftakt war das Lied "Ne Kölsche Jong", gefolgt von Annemarie Esser, die für ihren Vortrag "Gedanken zum Älterwerden" keinen "Eisbrecher" brauchte. Ihr Fazit: "Lieber etwas unanständig jung sein als in Anstand alt werden."

Die "frechen Putzfrauen" Brunhilde Michalak und Christel Bruyers suchten einen Mann und waren im Chat unter dem Pseudonymen "Chantale 23" und "Denise die Einzige" zu finden. Zündender waren deren sexy Glitzerkleidchen unter ihren Wickelschürzen. Herrlich komisch der Sketch "Tupper Party" mit Anja Melz, Anne Meurer, Gudrun Brockers, Birgit Mostert sowie Renate Schumacher und Mary Mecking - nicht zu vergessen Sibille Rosen, die nur sichtbar werden musste, um Begeisterungsstürme zu entfachen. Eine Glanzleistung hatten Luise Hoffmann, Gudrun Brockers und Annemarie Esser vollbracht, indem sie seit November sämtliche Kostüme für alle Programmpunkte geschneidert hatten - etwa die Outfits für die "Cantina Band" mitsamt den Kostümen der vier Charleston-Tänzerinnen oder für das Samba-Programm "Fastelovend am Strand".

Urkomisch waren Renate Schumacher als Ehemann und Anja Melz als erotische Nachbarin und Masseuse. Amüsant auch Ria Kubissa und Sibille Rosen in "Reitschule Gut Sitz" - mit lustigen Verwechslungen von Reitschule und Heiratsinstitut. Im Finale gab es mit Blick auf das 25-Jahr-Jubiläum der Band "De Räuber" ein Feuerwerk mit zehn Hits - etwa "Wenn es Trömmelche jeht". Auch die Sitzungen am Freitag und Samstag sind ausverkauft, Fragen nach eventuell zurückgegebenen Karten sind an Annemarie Esser zu richten (02182 50703).

(kvm)
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