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Korschenbroich
Heveling zieht für CDU in Wahlkampf

Korschenbroich: Heveling zieht für CDU in Wahlkampf
Glückwünsche von Lutz Lienenkämper: Ansgar Heveling (l.) wurde gestern Abend im Forum der Realschule in Kleinenbroich zum dritten Mal als Bundestagskandidat nominiert. FOTO: Detlef Ilgner
Korschenbroich. Der Korschenbroicher Ansgar Heveling (44) wurde gestern Abend mit 109 Ja-Stimmen und 96 Prozent zum Bundestagskandidaten gekürt. Damit tritt er bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 zum dritten Mal an. Von Ruth Wiedner-Runo

Eigentlich hat er eine Bewerbungsrede kaum mehr nötig: Das weiß auch Ansgar Heveling, denn dass der 44 Jahre alte Korschenbroicher erneut zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 110 mit Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch und Teilen Krefelds nominiert werden würde, stand bereits im Vorfeld fest. Zum dritten Mal wirft Heveling nach 2009 und 2013 den Hut in den Ring. Die CDU will mit ihm erneut den Wahlkreis 110 bei der Bundestagswahl 2017 direkt holen. Die Frage im Realschule-Forum war dann nur noch, wie hoch sein Abstimmungsergebnis ausfallen würde.

Heveling legt in puncto Geschlossenheit noch einmal nach: Vor vier Jahren gab's für ihn 95,8 Prozent, gestern Abend ließ er sich mit 96 Prozent feiern. Damit konnte der Christdemokrat 109 der 116 möglichen Stimmen für sich verbuchen. "Das ist ein tolles Ergebnis", versicherte er den Parteimitgliedern. Dabei strahlte Heveling übers ganze Gesicht und genoss den anhaltenden Applaus. Bei so viel "Rückenwind der Basis", rief er den Parteifreunden zu: "Das ist auch ein exzellenter Start in den Wahlkampf." Auch wenn der Wahlkampf nicht einfach werde, gab sich Heveling überaus zuversichtlich, im September 2017 erneut das Bundestagsmandat für die CDU zu holen. Und weiter betonte er: "Mein Wahlkreis steht im Zentrum meiner Arbeit. Hier leben die Menschen, die mir ihr Vertrauen gegeben haben."

CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper, der auch die Versammlungsleitung übernommen hatte, gratulierte als Erster. "109 Ja-Stimmen, das sind 96 Prozent. Einfach klasse", stellte er anerkennend fest. Zuvor gönnte sich Heveling eine 35 Minuten lange Nominierungsrede, in die er alle ihm wichtigen Punkte, angefangen von der Innen-, Außen-, Europa- und Entwicklungspolitik packte. Was die Menschen in "Zeiten politischer Unsicherheit" brauchten, sei eine starke EU. "Mit Angela Merkel haben wir die einzige Regierungschefin in Europa, die noch für eine stabile und solide Politik steht", warb er für die CDU und die Wiederwahl der Kanzlerin.

Quelle: NGZ
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