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Korschenbroich
Im Ratssaal: Festakt am 3. Oktober

Korschenbroich. Hans-Ulrich Klose fragt: "Was bleibt von der Friedlichen Revolution?"

"25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung: Was bleibt von der Friedlichen Revolution?" - diese Frage will Festredner Hans-Ulrich Klose am Tag der Deutschen Einheit in Korschenbroich beantworten. Die Traditionsveranstaltung - früher in der Alten Schule - findet mittlerweile im Ratssaal an der Don-Bosco-Straße 6 statt. Sie beginnt erstmals schon um 10.30 Uhr statt um 11 Uhr.

Klose, stellvertretender Landrat des und Vorsitzender des Kreissozialausschusses, ließ sich gerne für die Festrede begeistern. Ausgehend von seiner persönlichen Geschichte wird Klose darauf eingehen, was als Auftrag aus der "Friedlichen Revolution" für die Zukunft übrigbleibt, und dies in das tagesaktuelle politische Geschehen einordnen.

Klose, seit Jahrzehnten in Korschenbroich verwurzelt, trat am 16. Mai 1952 der CDU in der damaligen DDR bei, um den Parteieintrittsaufforderungen des SED-Parteisekretärs an der Schule auszuweichen. Nach dem Abitur 1954 begann er das Studium der Rechts-, Wirtschafts- und Politischen Wissenschaften in Berlin. Aus politischen Gründen wurde Klose 1956 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die er im Zuchthaus Brandenburg verbüßte. Nach seiner Entlassung 1957 flüchtete er über West-Berlin in die Bundesrepublik und kam in der Folge nach Korschenbroich, wo er sein Studium an der Uni Köln fortsetzte, Richter am Sozialgericht wurde und seine politische Karriere startete. "Ich freue mich auf einen Referenten, der unsere deutsche Zeitgeschichte tiefgründig analysiert und der vor allem auch die Geschichte der Stadt Korschenbroich zum Zeitpunkt der Friedlichen Revolution maßgeblich beeinflusst hat", sagt Bürgermeister Marc Venten. Der Festakt ist öffentlich. Eintritt frei.

Quelle: NGZ
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