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Korschenbroich
In der Gemeinschaft Kraft sammeln

Korschenbroich: In der Gemeinschaft Kraft sammeln
Haben die Gemeinschaftsaktion organisiert (v.l.): Marc Zimmermann, Regine Roer-Huang, Brigitte Schoss und Theo Kohlbecher. FOTO: D. Ilgner
Korschenbroich. Die fünf Gemeinden der GdG Korschenbroich laden für Samstag zur gemeinsamen Wallfahrt ein. Von Angela Wilms-Adrians

Über 18 Kilometer führt der Weg von der Herrenshoffer Kirche über Korschenbroich, Kleinenbroich, Liedberg bis nach Pesch. Das ist die Strecke, die die GdG Korschenbroich für die erste gemeinsame Wallfahrt der fünf Gemeinden ausgewählt hat. Treffpunkt ist am Samstag, 7. Oktober, um 9 Uhr am Herrenshoffer Pfarrgemeindehaus. Am Ziel "Hof Herten" findet um 16 Uhr die Erntedank-Eucharistiefeier statt. Anschließend klingt die Wallfahrt mit einem Imbiss aus. Das Thema ist nicht ausdrücklich ökumenisch angelegt, doch die Pilger legen Halt ein an den evangelischen Kirchen in Korschenbroich und Kleinenbroich. Wer fußläufig nicht ganz so fit ist, kann an einer jeden der fünf Stationen problemlos dazu stoßen - und sei es an der "Krampe Dämm", 400 Meter entfernt vom Zielpunkt, oder auch erst zur Eucharistiefeier.

"So etwas haben wir bisher noch nicht gemeinsam gemacht", sagt Pfarrer Marc Zimmermann. Er ist froh, dass erfahrene Pilger aus allen fünf Gemeinden beteiligt sind. So sorgen die St.-Matthias-Bruderschaften für die Sicherung der Wegstrecke, stellen ein Begleitfahrzeug und bieten bei Bedarf Hilfe an bis hin zum Blasenpflaster. Die Wallfahrt wurde bei einer Klausurtagung der GdG beschlossen, um die Gemeinschaft der Gemeinden bewusst zu erleben. Den Ideengebern und Organisatoren geht es darum, einen weiteren Akzent neben bereits bestehenden Gemeinsamkeiten, wie zur Fronleichnamsfeier, zu setzen.

Organisiert hat Zimmermann das Vorhaben mit Regine Roer-Huang, Brigitte Schoss und Theo Kohlbecher. Zimmermann und sein Team sind überzeugt, dass so auch viele Facetten innerhalb der Gemeinschaft bewusster werden. So bereiten Gruppierungen von Familiengottesdiensten, Seniorenheimen und Kfd zum Beispiel über ihren jeweiligen Kirchenkreis hinaus einzelne Etappen vor. "Wallfahrt ist das Thema unseres Glaubens. Wir sind keine Wandertruppe, sondern als Christen unterwegs. Der Glaube ist das, was uns trägt und motiviert. Im Glauben gemeinsam in Bewegung sein, heißt auch, etwas in Bewegung bringen. Es geht um die Zukunft unserer Gemeinschaft. Pilgern bedeutet eine Stärkung für den Alltag"", sagt Zimmermann. "Mit der Wallfahrt wird der Glauben auch nach außen getragen und öffentlich gemacht", unterstreicht Kohlbecher. Sollte die Wallfahrt eine gute Resonanz erfahren, erscheint den Veranstaltern eine Wiederholung gut vorstellbar. Im Flyer zur Wallfahrt ist erstmals das neue Logo der GdG eingesetzt. Es zeigt ein Kreuz und einen von fünf unterschiedlichen Strichen angedeuteten Halbkreis, der Durchlässigkeit und Verschiedenheit in der Einheit symbolisiert.

Quelle: NGZ
 
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