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Korschenbroich
Junge Union setzt sich für Hauptschule ein

Korschenbroich. Bei der Diskussion mit Marc Venten ging es auch um Glasfaserausbau und das neue Wohngebiet.

Schule und Ausbildung, Sport sowie Städtebau und digitale Infrastruktur standen jetzt im Mittelpunkt der Diskussion zwischen Bürgermeister Marc Venten und der Jungen Union Korschenbroich (JU). In der Frage einer möglichen Ansiedlung eines Teilstandortes der Gesamtschule Kaarst in Korschenbroich positioniert sich die JU klar.

Tim Wiedenfeld, stellvertretender JU-Vorsitzender, sagt: "Wir setzen uns für den Erhalt der Hauptschule in Kleinenbroich ein. Der Bedarf ist definitiv vorhanden. Die Schule bietet ein überzeugendes Konzept und leistet hervorragende Arbeit. Das haben uns auch die Schülervertreter so bestätigt." Klar sei für die JU aber auch: Sollte die Hauptschule in Zukunft nicht mehr genügend Anmeldungen erhalten, wäre die Gesamtschule eine mögliche Alternative: "Wir möchten aber deutlich darauf hinweisen, dass eine Dependance-Lösung neben vielen Vorteilen auch Auswirkungen auf die Realschule und das Gymnasium haben wird, die Rat und Verwaltung bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten," sagt Wiedenfeld. Um die Abwanderung von Schülern an weiterführende Schulen außerhalb des Stadtgebietes verhindern zu können, schlägt die JU eine bessere Anbindung aller Ortsteile an die weiterführenden Schulen vor. "Wir wissen, dass die Verhandlungen mit den Busunternehmen schwierig sind. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass mit einem optimierten Fahrplan die Fahrtzeiten für Schüler deutlich reduziert werden könnten", betont Fabian Jansen, Vorsitzender der Jungen Union.

Zum Glasfaser-Ausbau merkte JU-Mitglied Lukas Esser an: "Wir begrüßen die Initiative privater Unternehmen im Stadtgebiet. Es muss aber sichergestellt werden, dass das gesamte Stadtgebiet flächendeckend mit schnellem Internet versorgt wird, gegebenenfalls auch durch Fördermittel des Bundes. Davon profitieren nicht nur Privathaushalte. Auch Korschenbroich als Wirtschaftsstandort gewinnt so an Attraktivität." Auch über das Baugebiet Korschenbroich-West wurde diskutiert. Dazu machte JU-Mitglied Frederik Hamm deutlich: "Als Jugendorganisation werden wir uns dort für die Schaffung von Wohnraum für junge Leute einsetzen, die beispielsweise während ihrer Ausbildung in Korschenbroich wohnen bleiben möchten."

Quelle: NGZ
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