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Korschenbroich
Korschenbroicher trauern um Leni Hoeren

Korschenbroich. Helene Hoeren (93), die Witwe des früheren Landrats Matthias Hoeren, ist tot. Die Korschenbroicher Bürger trauern um eine Frau, die mehr als nur die Frau an der Seite des Schützenchefs, des Bürgermeisters oder zuletzt des Landrates war. Helene Hoeren, von den Korschenbroichern liebevoll nur Leni genannt, war die starke Frau auf dem ländlichen Anwesen in Raderbroich. Sie hielt ihrem Mann Matthias, der bereits als 29-Jähriger politische Verantwortung übernommen hatte, stets den Rücken frei.

Sie teilte seine politische Auffassungen, sie war eine kluge Ratgeberin und eine vorbildliche Gastgeberin. Ihre positive Ausstrahlung und ihren nie erlöschenden Optimismus erhielt sie sich bis zuletzt. Leni Hoeren, die in der zurückliegenden Woche auf dem Hoeren-Hof von Tochter Maria und Sohn Peter begleitet wurde, wollte in kein Krankenhaus. Die 93-Jährige hatte für sich entschieden, ihre letzten Tage zu Hause zu verbringen. Das hat sie auch durchgesetzt. "Am Sonntagmorgen ist sie ganz friedlich eingeschlafen", war aus dem direkten Umfeld der Familie zu erfahren, zu der auch vier Enkel und drei Urenkel gehören.

Matthias Hoeren, der als ein Landrat mit viel Herzenswärme in die Geschichtsbücher eingehen wird, war sieben Jahre älter als seine Frau Helene. Er starb im März 1997. Der urige Vierkanthof in Raderboich blieb aber weiterhin ihr Zuhause. Und wenn Sohn Peter den Hoeren-Hof für Kulturveranstaltungen öffnete, freute sich Leni Hoeren über den vielen Besuch.

(-wi)
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