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Korschenbroich
"Kunterbuntes Käferfest" zieht viele Besucher an

Korschenbroich: "Kunterbuntes Käferfest" zieht viele Besucher an
Spaß für Jung und Alt garantierte das 28. Käferfest in Neersbroich: Dieses Mal verteilten die Veranstalter die Angebote auf zwei Sportplätze. FOTO: Jörg Knappe
Korschenbroich. Neersbroicher Sportfreunde begeisterten mit Kirschkern-Weitspucken, dem Drehwurmlauf und dem Stangenwald.

"Neersbroich ist kein Verein, sondern eine Lebenseinstellung!" - das war auf dem T-Shirt eines Jungen zu lesen. Er gehörte zu den vielen Besuchern des "Kunterbunten Käferfestes". Erstmals fand dieses auf dem zweiten, idyllisch gelegenen Sportplatz statt - nachdem auf dem Hauptplatz teurer Kunstrasen verlegt worden ist.

Im und vor dem Vereinsheim war trotzdem schwer was los. Auf dem Kunstrasenplatz, mit dem die Neersbroicher Kicker sehr zufrieden sind, fand ein Turnier für die Bambinis und die F-Jugend statt. Auf dem zweiten Platz, der nach einem kurzen Waldspaziergang erreicht wird, ging es sonniger und bunter zu: Väter tranken zum Vatertag ein Bierchen, während Mütter ihre Bräune entscheidend auffrischen konnten.

Die Kids kamen wieder voll auf ihre Kosten. "8,87 Meter - eine tolle Leistung", wurde an einer Station kommuniziert. Gemeint war eine beachtliche Weite beim Kirschkern-Weitspucken. Fünf große Gläser mit Kirschen standen bereit, die Früchte wurden auf einem Löffel gereicht, aufgegessen und dann ging's los. Zum Parcours gehörten Drehwurmlauf, Reifenzielwurf und "Durch den Stangenwald", wobei die Stangen aus weiß-rotem Flatterband bestanden.

Für die Kreativen unter den kleinen Sportlern galt es, den "schönsten Vogel" zu malen. Beim "Dreibeinparcours" wurden jeweils zwei Kids an jeweils einem Bein zusammengebunden. "Wir sind zufrieden, das Hoch ,Peter' sorgt für tollen Besuch", sagte Gregor Mertens erfreut. Der 58-Jährige betreut das Käferfest seit 28 Jahren. Er machte Spiele mit den Kindern. Ganz allein kamen die Kids auf den monumentalen aufblasbaren Spielgeräten klar. Da war zum Beispiel ein riesiges Feuerwehrauto, das mächtig ins Schaukeln geriet, als es von Dutzenden von Kindern gekapert wurde.

Mertens ist stolz auf seinen Verein: "Wir finden für die Aktionen immer genügend Ehrenamtler, auf die man sich verlassen kann. Und als Verein haben wir alle Jugendteams besetzt, das ist eher die Ausnahme als die Regel im Rhein-Kreis."

(barni)
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