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Korschenbroich
Liedberger bieten Teilnehmern buntes Programm

Korschenbroich: Liedberger bieten Teilnehmern buntes Programm
Der anfängliche Wolkenbruch tat dem Radwandertag in Liedberg keinen Abbruch. Viele Attraktionen lockten Radfahrer zum Sandbauernhof. FOTO: ilgner
Korschenbroich. Künstler und Köche prägten auch diesmal den Radwandertag in Liedberg. Der Ort zählt zu den beliebtesten Rast-Stellen.

Regenschauer und ein kleines Gewitter bescherten dem Niederrheinischen Radwandertag in Liedberg gestern Morgen einen denkbar schlechten Start. Doch die Schauer hielten nicht lang an: Schon nach kurzer Zeit strahlte die Sonne wieder über Liedberg und dem Sandbauernhof, wo die örtlichen Gastronomen leckere Speisen für die durchfahrenden oder startenden Radfahrer anboten, Künstler ihre Werke ausstellten und die Polizei Fahrräder codierte.

Das Ziel des Radwandertages, an dem sich neben zahlreichen deutschen Kommunen auch einige aus den Niederlanden beteiligten: Menschen motivieren, wieder aufs Rad zu steigen. Das gelang in Liedberg wegen des wechselhaften und teils hitzigen Wetters diesmal zwar nicht ganz so gut wie in den vergangenen Jahren, doch der Korschenbroicher ADFC um seinen Vorsitzenden Heinz-Josef Dackweiler registrierte immer noch deutlich mehr Radler als viele der umliegenden Stempelstellen. Heißt konkret: Rund 150 Radfahrer starteten von Liedberg aus zu 20 oder 40 Kilometer langen Touren, und weitere 200 haben Liedberg durchquert.

Viele von ihnen sind eine Weile geblieben, schließlich gab es eine ganze Menge zu entdecken auf dem Gelände um den beliebten Sandbauernhof. "Uns ist es wichtig, den Radwandertag in ein umfangreiches Rahmenprogramm einzubetten", sagte Katrin Maaß, Sprecherin der Stadt Korschenbroich.

Abwechslungsreich war das Programm allemal: So führte der Heimatverein Liedberg zwischenzeitlich durch den Ort, informierte über die Geschichte und zeigte ein paar der legendären Seifenkisten, mit denen Kinder seit 37 Jahren im Sommer durch den Ortskern sausen.

Natürlich kamen auch die KiK-Künstler nicht zu kurz. "Wir wollen unsere Werke ja nicht verstecken", erzählte Künstlerin Brigitte Schalenberg, die ihre digitale Bildkunst zeigte. Gabriela Drees-Holz präsentierte derweil kleine Schweinchen aus Kunstharz und Eduard Thewalt seine informelle Malerei. Wer bei so vielen Attraktionen Hunger bekam, landete im Biergarten von Familie Vennen oder an den Ständen des Landgasthauses oder der Gaststätte Stappen. "So macht das Radfahren Spaß", sagte Harald Jansen, der mit Frau und Kind zur Tour startete.

(cka)
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