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Korschenbroich
Neue Sanitäranlagen für Turnhalle frühestens 2018

Korschenbroich. Der Glehner Turnverein zeigte sich Ende April noch zuversichtlich. Ein großes Umbauprojekt an den Umkleiden und Sanitäranlagen war geplant. In der alten Turnhalle am Buscherhof sollten - mit viel Eigenleistung - neue Toiletten und Duschanlagen entstehen. Die Räume sollten kernsaniert werden, wie Sascha Funk, Abteilungsleiter Judo ankündigte. Bislang konnten jedoch lediglich die beiden Umkleiden renoviert werden.

Grund dafür: Die bei der Stadt beantragten Mittel aus der Sportpauschale für 2017 hat der Verein für sein Projekt nicht bekommen. Stattdessen fließt das Geld nun, wie es in der Verwaltung heißt, in den 700.000 Euro teuren Kunstrasenplatz des SC Teutonia 1921 Kleinenbroich. Mit insgesamt 80.000 Euro wird damit der dritte Kunstrasenplatz im Stadtgebiet unterstützt. Zusätzlich erhält das Projekt Fördermittel vom Land für "Hilfe im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen", da sich auf dem bisherigen Ascheplatz Menschen aus verschiedenen Nationen treffen. Dem Glehner Turnverein bleibt nun nichts anderes übrig, als auf Sanierungsmöglichkeiten durch die Sportpauschale für das Jahr 2018 zu hoffen. Denn die benötigte Summe von mindestens 15.000 Euro könne der Verein für die aus den sechziger Jahren stammende Halle aus eigener Tasche nicht stämmen, sagt Rainer Türke, Vorsitzender des Vereins. 4000 Euro hingegen habe der mitgliederstärkste Turnverein der Stadt nun selbst in die Hand genommen, um zumindest die beiden Umkleiden am Buscherhof sanieren zu können, sagt der Vorsitzende des Turnvereins. Für 2018 gibt sich Rainer Türke zuversichtlich: "Ich denke, nächstes Mal haben wir gute Chancen."

(ebu)
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