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Korschenbroich
Neues Feuerwehrauto ohne Blaulicht und Sirene

Korschenbroich. Normalerweise sind Feuerwehrautos knallrot, stechen ins Auge und sind für den Notfall mit Blaulicht und Martinshorn ausgestattet. Der neue Mannschafts-Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich kommt aber ohne all diese typischen Eigenschaften aus. Der nagelneue, neunsitzige Ford Transit wurde jetzt als weißes Transport-Fahrzeug von Pfarrer Marc Zimmermann gesegnet. Mit Unauffälligkeit hat der Wagen rein optisch gesehen allerdings nichts zu tun: Denn das Auto wurde von insgesamt 29 Sponsoren finanziert, die sich auf allen Seiten des Fahrzeugs mit Werbung verewigt haben. Die Feuerwehr Korschenbroich hat den Transit lediglich angemeldet und zahlt die Versicherung. "Wir können das zusätzliche Auto sehr gut gebrauchen, um mit vielen Kameraden etwa zu Lehrgängen zu fahren oder um verschiedene Dinge zu transportieren", sagt Feuerwehr-Chef Frank Baum.

Das bunt beklebte Feuerwehrauto ersetzt also kein Fahrzeug, sondern wird von den Wehrkräften zusätzlich genutzt. Denn jeder Löschzug und jede Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich verfügt bereits über einen eigenen Mannschaftstransporter - in Rot, mit Blaulicht und Martinshorn. "Der neue Transit hat bereits 1900 Kilometer auf dem Tacho. Er ist also schon jetzt häufig unterwegs", erzählt Frank Baum.

Der Wagen soll von allen Einheiten der Feuerwehr genutzt werden können - auch von der Jugendfeuerwehr, die regelmäßig Transportwagen benötigt, um etwa zu Leistungs-Wettkämpfen zu fahren. Üben können die Nachwuchs-Kräfte mit dem Transporter jedoch nicht, weil im Heck nicht vielmehr als ein normaler Feuerlöscher verstaut ist. Der Vorteil: Der Wagen kann aufgrund seines vergleichsweise geringen Gewichts auch mit normalem Pkw-Führerschein gefahren werden.

(cka)
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