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Korschenbroich
"O'zapft is!": Bruderschaften feiern ihr Oktoberfest

Korschenbroich. Bayrische Musik dröhnte am Samstagabend durch die Straßen Korschenbroichs. Im Festzelt am Matthias-Hoeren-Platz fand das Oktoberfest statt. Eingeladen hatten die Bruderschaften Sankt Sebastianus und Sankt Katharina. Im Festzelt war alles in den Farben Weiß und Hellblau dekoriert: die Farben Bayerns. Ob in Dirndl, Lederhosen, Uniformen der Bruderschaften oder in "zivil" - die Menschen feierten ausgelassen. Von Nele Elson

Schon zu Beginn war das Festzelt gut besucht und wurde im Laufe des Abends immer voller. Gegen 20 Uhr wurde das Fest offiziell eröffnet: Das erste Fass wurde von König Marco Krames der St.-Sebastianus-Bruderschaft angeschlagen. Für ihn war es der erste Fassanstich in seiner Laufbahn als Majestät. Die Band "Die Kleinenbroicher" spielte - wie auch den Rest des Abends - parallel zum Anstoß.

Zwar waren die Bierkrüge nicht so groß wie die auf dem "Original"-Oktoberfest in München, aber dennoch floss der Gerstensaft in Strömen. Vom Präsidenten der St.-Sebastianus-Bruderschaft, Peter Schloesser, wurden auch Pfarrer Marc Zimmermann und Bürgermeister Marc Venten begrüßt. Gegen 20.30 Uhr wagten sich dann die ersten Gäste auf das Tanzparkett. "Wir stellen das Zelt auf den Kopf", sagte Steffen Cremer, Präsident der St.-Katharina-Bruderschaft. So war's auch. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgensrunden. Zum Bewegungsprogramm am Abend gehörte nicht nur Tanzen, sondern auch ein Sägewettbewerb. In Zweier-Teams mussten die Teilnehmer einen Baumstamm durchsägen. Das Team, das am schnellsten fertig war, kam in die nächste Runde. Der Preis: natürlich Bier! "Um's Bier wird gekämpft", sagte Peter Schloesser.

Für ihn und viele Weitere war das Oktoberfest, bei dem es viele bayrische Spezialitäten wie Bretzeln, Haxen und Weißwurst gab, das Vorfest zum Vogelschuss am gestrigen Sonntag.

Die Bruderschaft St.-Katharina entstand übrigens aus der St.-Sebastianus-Bruderschaft. Sankt Katharina ist für "Junggesellen" bis zum Alter von 35 bis 40 Jahren. Danach wechseln die Mitglieder zur St.-Sebastianus-Bruderschaft - eine starre Altersgrenze gibt es dabei allerdings nicht.

Quelle: NGZ
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