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Korschenbroich
Politiker planen für das Holzkamp-Areal

Korschenbroich. SPD will in dem Gebiet sozialen Wohnungsbau. Auch ein Stadtplatz ist dort geplant.

Die Planung der Bebauung des Gebietes an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße geht weiter. Dafür macht sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege stark. "Wir sollten über sozialen Wohnungsbau nachdenken", so die Aufforderung von Albert Richter (SPD) an seine Ausschuss-Kollegen. "So können wir Wohnraum für junge Familien oder Einzelpersonen schaffen, die bezahlbare Wohnungen benötigen."

Die Integration von sozialem Wohnungsbau führt nach Meinung Richters zu einer wertvollen sozialen Vermischung: "Betreutes Wohnen, Mietwohnungen und Atriumbungalows sollten auf dem Areal entstehen. So könnten alle Menschen etwas Passendes für sich finden." Albert Richter geht noch weiter und schlägt eine klare Benennung von Gebieten vor, an denen sozialer Wohnungsbau entstehen soll. Allerdings ist nicht klar, ob so eine Festlegung rechtlich überhaupt möglich ist. Das will der Beigeordnete Georg Onkelbach noch prüfen.

Ein weiterer wichtiger sozialer Aspekt ist die Anlegung eines Stadtplatzes. Für Amtsleiter Dieter Hoffmans läge ein passender Ort dafür vor dem Senioren-Zentrum Haus Tabita. Außerdem müssen Fußwege und Straßen angelegt werden. "Wir sollten eine Verkehrsanbindung zu dem Kreisverkehr herstellen", schlägt Hans-Willi Türks (CDU) vor. "Die Anbindung an die bestehende Infrastruktur kann so gewährleistet werden." Der Ausschussvorsitzende denkt zudem an die Zukunft. Das Gebiet Richtung Pescher Feld solle man sich für eine weitere Bebauung offen halten. "Vielleicht ist das in zehn bis 15 Jahre interessant."

Im Zuge der Neubebauung könnte auch über die Schaffung eines Fußweges durch die Unterführung am Holzkamp nachgedacht werden. Das Gesamtgebiet für die geplante Neubebauung umfasst eine rund 4,6 Hektar große Fläche, die eine Verbindung zwischen Dietrich-Bonhoeffer-Straße, Mühlenweg und Von-Stauffenberg-Straße schaffen soll.

Die Anbindung an die bestehende Infrastruktur soll so verbessert und Lücken in der Bebauung geschlossen werden. Das Seniorenheim und auch der neue Kindergarten würden so in die neue Wohnsiedlung integriert.

(dge)
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