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Feuer auf Reiterhof in Korschenbroich
Tatverdächtiger will Stimmen gehört haben

Brand auf Reiterhof in Korschenbroich
Brand auf Reiterhof in Korschenbroich FOTO: Patrick Schüller
Korschenbroich. Nach dem Brand in einer Reithalle in Korschenbroich am Sonntag hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann gab an, er habe Stimmen gehört, die ihn zu der Tat getrieben hätten. 

Nachdem die Besitzer des Reiterhofs bereits auf ihrer Facebook-Seite das Überwachungsvideo aus der Brand-Nacht veröffentlicht haben, hat die Polizei am Dienstagabend einen 37-jährigen Mann aus Mönchengladbach festgenommen. 

Wie die Polizei mitteilte, wurde sie gegen 17.45 Uhr informiert, dass Zeugen eine verdächtige Person auf dem Gelände des Reithofes gesehen hätten und diese nun festhielten. Die Streifenbeamten trafen am Einsatzort auf den Zeugen und einen 37-jährigen Mann aus Mönchengladbach.

Die Polizisten nahmen den 37-Jährigen vorläufig fest. In der polizeilichen Vernehmung gab der Mann an, Stimmen hätten ihn zu der Tat getrieben. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung gegen den Mönchengladbacher dauern an. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus ist beantragt, da der 37-Jährige nach einem vorläufigen Gutachten eines psychiatrischen Sachverständigen zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein dürfte.

Der Brand verursachte erheblichen Sachschaden. Tiere oder Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

(skr)
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