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Korschenbroich
Rund 40 neue Häuser am Glehner Ortsrand geplant

Korschenbroich. Der Planungsausschuss beschließt städtebauliches Konzept für das Neubaugebiet "Körschgens Weide". Von Marion Lisken-Pruss

In Glehn soll weiterer Wohnraum geschaffen werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung hat jetzt einstimmig das städtebauliche Konzept für den Bereich "Körschgens Weide" in Glehn beschlossen.

Vorausgegangen war, dass der Planungsausschuss 2016 dafür gestimmt hatte, die Wohnbauflächen in Glehn zwischen Hauptstraße, Elisabethstraße und Friedhof zu entwickeln. In der Zwischenzeit hat die Verwaltung Gespräche mit allen Grundstückseigentümern geführt, so dass ein städtebauliches Konzept erarbeitet werden konnte. Dieses sieht eine Erschließung des Areals von der Hauptstraße sowie eine von der Elisabethstraße vor, die sich an einem zentralen Platz treffen. Dadurch wird eine Bebauung mit 40 bis 45 Einfamilienhäusern ermöglicht.

Fraktions-Vize Albert Richter (SPD) warb im Planungsausschuss dafür, auch altengerechte Bungalows sowie sozialen Wohnungsbau einzuplanen: "Auch Glehn braucht Einheiten für Leute, die sich kleiner setzen. Und sozialer Wohnungsbau hat etwas mit Durchmischung zu tun", sagte er. Christiane Schläwe (CDU) sprach sich gegen eine Erschließung von der Elisabethstraße aus. Alternativ solle die Straße durch Poller abgebunden werden, schlug sie vor.

Der Planungsausschuss hat auch dafür gestimmt, die Veränderungssperre für das gegenüberliegende Areal der Raiffeisenwarenzentrale um ein Jahr zu verlängern. Damit wird verhindert, dass sich der Raiffeisen-Landhandel hier weiter ausdehnen kann. Die Zentrale sucht derweil einen neuen Standort. Das erklärte Ziel ist, wie auf "Körschgens weide" auch hier eine Wohnnutzung zu entwickeln. Beide Gebiete sollen nach Möglichkeit gemeinsam erschlossen werden.

In der gleichen Sitzung hat der Planungsausschuss einstimmig beschlossen, die zweite Änderung des Bebauungsplans für den Glehner Kindergarten St. Katharina aufzustellen.

Damit ist der erste Schritt für einen Erweiterungsbau des Kindergartens getan. Es geht um eine Grünfläche, die sich im Eigentum des Erzbistums Köln befindet, und die als Spielplatz vorgesehen ist. Aktuell wird sie als Weideland genutzt. Da ein Bedarf an zwei weiteren Kindergartengruppen besteht, soll der Bebauungsplan geändert und der angrenzende Kindergarten erweitert werden. Die Verwaltung wird für eine der nächsten Sitzungen die Offenlage vorbereiten.

Im Planungsausschuss stellte sich allerdings die Frage, ob genügend Stellplätze für die Eltern vorhanden seien, die ihre Kinder in den Kindergarten bringen. Die Stadtverwaltung wird das jetzt prüfen.

Quelle: NGZ
 
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