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Korschenbroich
Straßenreinigung: Stadtpflege hat Einsatzroute angepasst

Korschenbroich: Straßenreinigung: Stadtpflege hat Einsatzroute angepasst
Die Kehrmaschine kommt künftig weniger zum Einsatz. FOTO: RP-Archiv
Korschenbroich. Die Fahrroute für die Kehrmaschinen im Stadtgebiet wird jetzt um gut drei Kilometer verkürzt. Das haben die Mitglieder des Gemeinsamen Betriebsausschusses einstimmig zur Kenntnis genommen. Die Mitarbeiter der Stadtpflege sind dann nur noch für 16,125 Kilometer zuständig. Dadurch ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von etwa 20.000 Euro. Stadtpflege-Chef Thomas Kochs, der jetzt die veränderten Routen vorstellte, betonte aber auch: "Es fällt künftig lediglich eine freiwillige Service-Leistung der Stadt weg. Für den Bürger in Korschenbroich verändert sich nichts. Die Reinigungspflicht liegt gemäß der geltenden Satzung auch künftig bei den Grundstückseigentümern." Und auch die Pflege von Ortseinfahrten und städtischen Grundstücken bleibt unangetastet. "Das ist unsere Aufgabe", erklärte Thomas Kochs im Ausschuss. Von Ruth Wiedner-Runo

In Korschenbroich gibt es weder einen kostenpflichtigen Winterdienst noch eine kostenpflichtige Straßenreinigung. Der Eigenbetrieb ist allerdings für die städtischen Flächen zuständig. Im Rahmen einer Digitalisierung der Ortskarten gibt es nun neue Daten, die die veränderte Fahrroute erklären. Die zu reinigende Gesamtstrecke gibt Kochs mit jetzt 16,125 Kilometern an. Im Jahre 1996 wurden noch 33 Kilometer Straßenrinnen regelmäßig gesäubert, im Jahre 2014 hatte der Eigenbetrieb die Einsatzroute schon auf 19,96 Kilometer abgespeckt.

Als Grund für die verkürzte Route nennt Kochs unter anderem veränderte Eigentumsverhältnisse städtischer Immobilien. Als Beispiel führt er den früheren Stadtpflegebetrieb mit Bauhof an, der über Jahre hinweg seinen Hauptsitz an der Friedrich-Ebert-Straße hatte. Dort steht jetzt die Azurit-Senioren-Residenz. Die Fläche ist aus dem Reinigungsplan ebenso herausgefallen, wie der Bereich vor der Alten Sparkasse an der Hindenburgstraße, der auch in Privatbesitz ist. Am meisten spart der Eigenbetrieb aber durch die veränderte Pflege der städtischen Parkplätze. Sie wurden immer komplett gereinigt. Aufgrund der hohen Frequentierung ist das nicht mehr möglich, ohne die Fläche komplett zu sperren. Daher wird die Kehrmaschine künftig um die parkenden Autos fahren. Lediglich im Bedarfsfall wird der Parkplatz noch für eine Reinigung komplett gesperrt.

Quelle: NGZ
 
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