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Korschenbroich
Tschirner ist jetzt Ehrenvorstand

Korschenbroich. Die Herrenshoffer Schützen beraten über anstehende Veränderungen.

Auf der 1. Generalversammlung der Herrenshoffer Schützen verkündete das Bruderschaftsmitglied Fritz Otten etwas, das nicht nur für Schützen interessant sein dürfte: "Ich habe die Gaststätte Dresen erworben und bin intensiv auf der Suche nach einem neuen Pächter." Der soll den Betrieb zwar verstärkt als Speiselokal ausrichten, trotzdem legt Otten Wert darauf, dass die Gaststätte als Domizil für Schützen und Vereine erhalten bleibt. Um sie soll sich stundenweise auch unter neuer Leitung die frühere Wirtin Mia Dresen kümmern. Otten habe nicht die Absicht, das Grundstück zu bebauen.

Karl-Heinz Hox war vor einem Jahr zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er ließ jetzt darüber abstimmen, seinen Vorgänger Markus Tschirner zum Ehrenvorstandsmitglied zu ernennen. "Wir haben ein kleines Plus, große Sprünge können wir aber nicht machen", erklärte Kassierer Günter Zester. Die Festschrift habe rund 6000 Euro erbracht - allerdings wird Ute Greven zum letzten Mal Anzeigenkunden akquirieren. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Das gilt auch für Heinz Hösch, der seit 1999 alle Wallfahrten organisiert hat und für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung steht.

Dennis Neuss vom Musikausschuss informierte die Schützen, dass die Band "Different Colours" nur noch bestehende Verträge erfüllen und sich dann auflösen werde. "Different Colours werden deshalb zum letzten Mal auf dem Klompenball auftreten", kündigte er an. Für den Klompenball sieht der Musikausschuss ohnehin Handlungsbedarf, da die Veranstaltung immer weniger Gäste anzieht. Sollte der Schützenfest-Montag mit dem Klompenball enden? Diese Überlegung stand im Raum. Die Parade könnte dann am Dienstagabend stattfinden. Änderungen wurden noch nicht beschlossen, auch vor dem Hintergrund, dass die Verträge mit dem Zeltwirt und der Brauerei noch bis zum 31. Dezember 2018 gelten.

Die Zahl der Schützen ist mit 396 im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben. Bis jetzt haben sich sechs Züge für das Fußballturnier in Raderbroich am 26. Mai angemeldet. Die Fläche muss jedoch noch aufbereitet werden. Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 1000 Euro, gut die Hälfte kam in einer spontanen Sammlung zusammen.

(barni)
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