| 19.25 Uhr

Coverband im Festzelt
„Booster“ und „Wallstreet“ rocken die Pengste-Partys im Festzelt

Booster spielen bei Unges Pengste
Booster spielen bei Unges Pengste FOTO: Christian Kandzorra
Korschenbroich. Die beiden Bands spielten Covermusik vom Feinsten und heizten ihrem Publikum ordentlich ein. Fit war das Partyvolk bei Hits aus den 80er Jahren. Von Christian Kandzorra

Mächtig was los war an den beiden Party-Abenden im Festzelt: Die Bands "Booster" und Wallstreet" rockten vor zusammengerechnet rund 3500 Zeltbesuchern. Schon am Samstagabend gegen 23 Uhr erreichte die Stimmung beim Auftritt der Mönchengladbacher Coverband "Booster" einen vorläufigen Höhepunkt. Sängerin Chris Schmitt rief – leicht aus der Puste – durchs Mikro in die feiernde Menge: "Ich bin platt. Ihr seid der Wahnsinn!" Die Band gab alles und heizte den rund 1500 Besuchern bei der ersten Unges-Pengste-Party ordentlich ein.

Die Besucher schwitzten, tanzten und sangen fleißig mit. Das war auch beim Auftritt der Band "Wallstreet" am Pfingstsonntag nicht anders. Laut Sebastianer-Vize Marco Heuter waren an dem Abend noch mehr Besucher im Zelt als bei "Booster". Die Stimmung sei "unheimlich gut" gewesen.

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Bei "Booster" zogen vor allem die Medleys der Band. Sie waren perfekt gemischt und dürften bei vielen Feiernden für einen unvergesslichen Abend gesorgt haben. Die Musiker haben sich ähnlich wie die von "Wallstreet" vor allem an Songs gehalten, die in den vergangenen Jahren in den Charts waren und den meisten Musikfans bekannt sind, wie etwa "Millionen Lichter" von Christina Stürmer oder "Hey Brother" von Avicii. Zwischendurch steigerten die Bands die Stimmung mit "Laola"-Wellen und Lichteffekten. Durch den Bass der Boxen vibrierten sogar die Zeltwände.

Interessant: Die Korschenbroicher sind noch erstaunlich fit, was Hits aus den 80er Jahren betrifft. Bei Nenas "99 Luftballons" oder ihrem Song "Irgendwie, irgendwo, irgendwann" im "Booster-80er-Medley" bewies fast das ganze Festzelt Textsicherheit. Nach dem Feuerwerk, das kurz nach halb elf gezündet worden war, strömten noch mehr Besucher ins Zelt. An der Kasse hatte das Schützenpersonal ebenso viel zu tun wie am Getränkeausschank.

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Auffällig war an beiden Abenden die gute Mischung des Publikums: Das Durchschnittsalter dürfte jeweils bei etwa 30 Jahren gelegen haben. Bis 0 Uhr waren auch viele Jugendliche dabei, die an der Abendkasse günstiger ins Zelt kamen. Viele von ihnen feierten schon am Samstag mit der neuen Vorband "Rob Sure" aus Rheydt.

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