| 00.00 Uhr

Korschenbroich
Wohnviertel auf altem Fabrikgelände

Korschenbroich: Wohnviertel auf altem Fabrikgelände
So soll die neue "Wohnanlage in den Sebastianus-Gärten" im Korschenbroicher Zentrum aussehen: Vorgesehen sind sechs freistehende Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 36 Wohnungen. Gebaut wird ab Mitte Juli 2017. FOTO: Küpper Wohnbau GmbH
Korschenbroich. Das Areal der früheren Konservenfabrik Böttges wird jetzt bebaut. Am Matthias-Hoeren-Platz entstehen sechsMehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen. Die Investition für die "Sebastianus-Gärten" beträgt zwölf Millionen Euro. Von Ruth Wiedner-Runo

Früher wurden an der Rheydter Straße Dosen abgefüllt, heute soll die Restfläche der einstigen Konservenfabrik Böttges bebaut werden. Auf den 4500 Quadratmetern werden sechs freistehende Mehrfamilienhäuser errichtet. Die eine Hälfte der 36 Einheiten wird als Eigentumswohnungen, die andere Hälfte als Mietwohnungen ausgewiesen. Der Bauträger und Generalunternehmer Werner Küpper von der gleichnamigen Wohnbau GmbH aus Mönchengladbach spricht von "angenehmen Wohnen in den Sebastianus-Gärten".

Der Baustart ist für Mitte Juli vorgesehen. "Wir warten noch auf die Baugenehmigung der Stadt Korschenbroich", sagt Werner Küpper. Allerdings ist er guter Dinge, dass sie zeitnah erteilt wird. Bis Mitte Juni soll das Areal zunächst geräumt werden. "Die Abrissarbeiten starten aber erst nach Unges Pengste", versichert Renate Segbert gegenüber unserer Redaktion. Die Böttges-Tochter und frühere Grundstücks-Miteigentümerin hat bei allen Plänen das Korschenbroicher Schützenfest im Blick.

Das gilt aber nicht nur für die Vorbereitungsarbeiten. Auch die Namensgebung "Wohnanlage in den Sebastianus-Gärten" hat einen direkten Bezug zu Unges Pengste. "Der Matthias-Hoeren-Platz wird zu Unges Pengste in Korschenbroich zum Zentrum der Welt", sagt Küpper. "Da lag es nahe, sich für den Heiligen Sebastianus als Namensgeber zu entscheiden." Für Klaus Segbert, amtierender König im Jägerzug "Werp drop", ist der Vorschlag passend. Im Gespräch verrät er dann auch: "Der Bezug zu den Schützen war gewollt."

In Erkelenz hat Werner Küpper bereits ein ähnliches Viertel mit vier Objekten realisiert. "Das haben wir uns angesehen und waren von der Wohnform, dem Komfort und den Grünzonen überzeugt", sagt Renate Segbert. Eines der sechs Mehrfamilienhäuser bleibt dann auch im Besitz der Eheleute Segbert, drei übernimmt Werner Küpper als Generalunternehmer, eines der mit den Plänen betraute Architekt Fritz Otten und eines ein Bauunternehmer aus Rheindahlen.

"Die Wohnanlage ist gut gelungen", schwärmt Renate Segbert. Sie hat sich im Vorfeld viel Zeit für das Wohnprojekt genommen: "Uns waren Qualität und Optik wichtig. Wir wohnen schließlich direkt gegenüber und freuen uns über einen Blick in die schönen Gärten." Entscheidend war aber auch der Bezug zu ihrem Elternhaus: "Dort hat meine Mutter Christel Böttges bis zu ihrem Tode im Jahre 2011 gelebt."

Die Häuser an der Rheydter Straße 14 und 16 werden - verläuft alles planmäßig - bereits Ende 2018 bezugsfertig sein. Laut Zeitplan werden die vier weiteren Mehrfamilienhäuser - alle mit weißer Wanne - bis Mitte 2019 fertiggestellt. Gebaut wird auf drei Ebenen - zweigeschossig mit Staffelgeschoss. "Wir achten nicht nur auf solide massive Bauweise, sondern auch auf ökologische Qualität und Energie-Effizienz", erklärt der Generalunternehmer Küpper. "Die bodentiefen Fensterelemente schaffen eine lichte, frische Atmosphäre, sie sorgen auch für hohen Wohnkomfort." Als ein besonderes Extra der Wohnanlage stellt er die geplante Tiefgarage mit 55 Stellplätzen heraus: "Sie verbindet alle sechs Häuser miteinander."

Quelle: NGZ
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Korschenbroich: Wohnviertel auf altem Fabrikgelände


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.