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Krefeld
20-Jähriger rast mit 120 km/h durch die Innenstadt

Krefeld. Fünf Polizeifahrzeuge beendeten in Kapellen die Flucht eines 20-Jährigen, der am frühen Freitagmorgen quer durch Krefeld und anschließend auf der Autobahn 57 unterwegs gewesen war. Von Joachim Niessen

Wie die Einsatzkräfte berichteten, fuhr der junge Krefelder um 0.18 Uhr in seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit auf dem Nassauerring an einem Polizeiwagen vorbei. Die Besatzung nahm die Verfolgung auf, um den den Fahrer zu kontrollieren. Der 20-Jährige raste mit teilweise 120 Stundenkilometern über die Kliedbruchstraße, Hökendyk und Heyenbaumstraße, missachtete die Anhaltesignale der Beamten, schaltete zeitweise das Licht am Fahrzeug aus und bog bei Rotlicht von der Gatzenstraße nach links auf den Europaring ein.

Trotz Blaulicht und Martinshorn konnten die Einsatzkräfte dem jungen Mann nicht folgen. Der steuerte auf die Autobahn 57 in Richtung Nimwegen, fuhr an der Anschlussstelle Kapellen wieder ab, raste über die Moerser Landstraße und Kemmerhofstraße zurück, verlangsamte seine Geschwindigkeit auf 70 km/h und fuhr in den Stadtteil Elfrath.

Hier schnappte die inzwischen errichtete Falle der Polizei zu: Da Elfrath nur eine Zufahrtsstraße hat, wurde diese kurzerhand gesperrt. Als dann die inzwischen fünf beteiligten Polizeiwagen eintrafen, gab der 20-Jährige auf. Wie die Polizei gestern weiter mitteilte, besteht der Verdacht, dass der Krefelder Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen, anschließend eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt. Und: Den Führerschein musste er ebenfalls abgeben.

Quelle: RP
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