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Krefeld
25 Jahre Radwandertag: Über 25.000 Radler dabei

Krefeld. Wenn am Sonntag, 3. Juli, beim "Niederrheinischen Radwandertag" an Rhein und Maas mehr als 60 gekennzeichnete Radrundwege durch zirka 70 Städte und Gemeinden führen, schauen die Organisatoren auf 25 Jahre Radlerspaß zurück. Alle Organisatoren trafen sich jetzt in Krefeld um Startorte, Routenführung und Marketing zum 25. Niederrheinischen Radwandertag an Rhein und Maas am Sonntag, 3. Juli abzustimmen.

An den Niederrheinischen Radwandertagen nahmen bisher schon über eine halbe Million Radler teil. Freiwillige Helfer aus den ADFC-Ortsgruppen und den Gemeinden haben im Laufe der Jahre mehr als 66.000 Kilometer Routen markiert und ausgeschildert. Die Marketingverantwortlichen der Stadt Krefeld und des Kreises Viersen hatten sich Anfang der 1990er Jahre zur Aufgabe gemacht, den Niederrhein als Radregion zu profilieren. Eine Idee bestand darin, eine familienfreundliche Radveranstaltung zu organisieren, bei der die Teilnehmenden auf ausgeschilderten Strecken die Vorzüge der niederrheinischen Landschaft kennen lernen können. Am 12. Juli 1992 startete der erste Niederrheinische Radwandertag in fünf Städten und Gemeinden: Krefeld, Tönisvorst, Viersen, Kempen und Grefrath mit insgesamt 2300 Teilnehmenden. Im folgenden Jahr verdoppelte sich diese Zahl schon auf 4600 Personen. Danach schlossen sich immer mehr Städte und Gemeinden an und das Wegenetz verdichtete sich.

Im Jahr 1995 wurde der Niederrheinische Radwandertag mit den niederländischen Städten Venlo und Roermond zu einer grenzüberschreitenden Veranstaltung zwischen Rhein und Maas. Nur sechs Jahre später, im Jahr 2001, sind 55 Städte in den Kreisen Wesel, Kleve, Heinsberg, Viersen und Neuss, die kreisfreien Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie mehrere niederländische Gemeinden Mitausrichter des Radwandertages. Die Teilnehmerzahlen liegen in diesen Jahren zwischen 25.000 und 32.000 Radlern.

Parallel zur geographischen Ausweitung der Veranstaltung kamen weitere Marketingaktivitäten dazu: die Präsenz auf Messen und Kooperationen beispielsweise mit dem Niederrhein Tourismus und der Nieder-Rheinroute. Besonders familienfreundliche Kurzrouten zwischen 20 und 36 Kilometern für Familien mit Kindern gibt es seit inzwischen vier Jahren. Die Kurzrouten sind seither so beliebt, dass sie kontinuierlich im Programm bleiben und auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Von Beginn an gibt es an allen Startorten ein Unterhaltungsprogramm, Informationsstände und gastronomische Angebote. Überall finden Verlosungen unter den Teilnehmenden statt, die von mindestens drei Startorten Stempel auf ihrer Teilnehmerkarte nachweisen können. Bei den Kurzrouten reichen drei Stempel aus zwei verschiedenen Orten.

Zu gewinnen gibt es in vielen Gemeinden ein Fahrrad als Hauptpreis und weitere unterschiedliche Sachpreise. Auch im Jubiläumsjahr bieten die Städte und Gemeinden am Niederrhein und in den Niederlanden wieder ein buntes Rahmenprogramm und eine Tombola an. Die Fahrstrecken sind im gesamten Gebiet zwischen 21 und 84 Kilometern lang.

Quelle: RP
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