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Krefeld
313 Studierende erhalten Geld vom Deutschland-Stipendium

Krefeld. Die Hochschule Niederrhein stellte Ergebnisse einer Umfrage vor.

Beim Deutschland-Stipendium an der Hochschule Niederrhein (HN) steht der Matching-Gedanke im Vordergrund. Das ergab eine Umfrage unter den Förderern und Stipendiaten des Wintersemesters 2014/15, die jetzt veröffentlicht worden ist. Das Stipendium unterstützt Studierende einkommensunabhängig mit 300 Euro im Monat. Die Hälfte tragen davon private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen, die andere Hälfte der Bund. An der HN finanzieren zu 90 Prozent Unternehmen ein Deutschland-Stipendium.

Deren wichtigstes Motiv ist es, mit begabten Studierenden in Kontakt zu treten (Faktor 5,40 auf einer Skala von 1 bis 6) sowie Nachwuchskräfte für ihr Unternehmen zu gewinnen (Faktor 5,32). Etwas weniger stark wird die Motivation gewichtet, mit der Hochschule Kooperationsbeziehungen aufzubauen (5,18) oder gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen (4,97). Der Punkt "damit sich Studierende aufgrund geringerer finanzieller Sorgen stärker auf ihr Studium konzentrieren können" bekam mit 3,97 die geringste Gewichtung.

Dagegen steht der finanzielle Faktor bei den Studierenden mit 5,26 an zweiter Stelle. Allerdings halten es die Studierenden für noch wichtiger, dank des Stipendiums mit wichtigen Förderern in Kontakt zu treten (5,35). Der Matching-Gedanke, der ein wesentlicher Aspekt des Deutschland-Stipendiums ist, ist auch für die Studierenden wichtig. Dafür spricht, dass 81 Prozent der Stipendiaten die Möglichkeit hatten, einen Wunsch in Hinblick auf Merkmale des Förderers zu äußern und die große Mehrheit der Studierenden (Faktor 4,97) mit ihrem Förderer zufrieden war.

2015 gab es an der HN insgesamt 313 Studierende, die mit einem Deutschland-Stipendium gefördert wurden. Unter den 71 Mittelgebern befinden sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (rund 90 Prozent), einige Stiftungen sowie eine Privatperson. "Das Deutschland-Stipendium ist für uns ein Seismograph, um festzustellen, wie eng wir mit der regionalen Wirtschaft vernetzt sind", sagt Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg.

Infos zum Deutschland-Stipendium bei Anja Breiding, Tel.: 02151- 8221540.

Quelle: RP
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