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Krefeld
35,3 Prozent der Flüchtlinge leben in Wohnstätte-Häusern

Krefeld. Die AG vermietet der Stadt aktuell 181 Wohnungen.

Einen ihrer Schwerpunkte in diesem und in den folgenden Jahren sieht die Wohnstätte AG als 100-prozentige Tochter der Stadt Krefeld in der Unterbringung von Flüchtlingen. Sie hat zu diesem Zweck laut Wohnstätte-Vorstand Thomas Siegert aktuell 156 Wohnungen aus ihrem Bestand an die Stadt vermietet - im Wesentlichen dezentral gelegen. 25 weitere kommen in den nächsten Tagen hinzu. Von derzeit 2450 Flüchtlingen in Krefeld sind 864 Personen, das sind 35,3 Prozent, in Wohnungen der Wohnstätte untergebracht.

"Angesichts des aktuellen Flüchtlingszustroms ist es erforderlich, langfristig ausgelegte Konzepte zu entwickeln, die einerseits den Anforderungen einer angemessenen Flüchtlingsversorgung und andererseits den damit einhergehenden Integrationsaufgaben in die bestehenden Hausgemeinschaften Rechnung trägt", sagt Siegert. Dazu gehören auch Neubauten, die in einer Qualität zu errichten seien, dass sie später auch an Nicht-Flüchtlinge, an Bezieher niedriger Einkünfte vermietet werden können. Auch dem Aufsichtsrat der Wohnstätte sei es wichtig, dass auch die klassischen Kunden, die preiswerten Wohnraum suchen, versorgt werden können. Hinzu kämen ja noch die anerkannten Flüchtlinge, die sich direkt an die Wohnstätte wenden.

Es habe schon immer eine enge Kooperation zwischen Wohnstätte und der Stadt gegeben; seit zwei Jahren habe sich die Zusammenarbeit zwischen der Wohnstätten-Abteilung Hausbewirtschaftung und dem städtischen Fachbereich Soziales aber noch deutlich verstärkt, sagt Siegert.

(lez)
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