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Krefeld
54 "Regenbogen-Schüler" ziehen zur Vulkanstraße um

Krefeld. Zwei Klassen müssen wegen Schwammbefalls pendeln.

54 der rund 250 Schüler der Regenbogenschule werden nach den Ferien in zwei Klassenräume der Grundschule am Stadtpark Fischeln an der Vulkanstraße ausgegliedert. Das erklärte Dezernent Gregor Micus im Schulausschuss. Ursache hierfür ist ein Schwammbefall in einem Nebengebäude der Regenbogenschule, der vor zwei Wochen festgestellt worden war. Da der Pilz Holz und Mauerwerk angreift, ist eine umfassende Sanierung erforderlich. Der betroffene Gebäudeteil war vorsorglich geschlossen worden, erklärte gestern Rektorin Silke Spira. Eine Gefährdung für Schüler oder Lehrer habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Wann und wie der - denkmalgeschützte - Bereich der Schule wieder genutzt werden kann, ist offen. "Parallel haben wir auch das Hauptgebäude untersuchen lassen, das ist voll funktionsfähig und nutzbar. Ein Schwammbefall wurde hier nicht festgestellt", so Annette Terhorst, stellvertretende Fachbereichsleiterin des städtischen Gebäudemanagements. Zu einer möglichen Dauer der Schließung des Gebäudeteils wollte sich die Expertin nicht äußern: "Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt unseriös und reine Spekulation." Geplant ist, dass die betroffenen 54 Schüler täglich durch einen Buspendeldienst an den Übergangsstandort gebracht werden.

(jon)
 
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