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Krefeld
590.000 Euro für Krefelds Sportstätten

Krefeld. Der Sportauschuss hat in seiner jüngsten Sitzung zahlreiche weitere Investitionen aus der Sportpauschale des Landes für Krefelder Sportstätten beschlossen. 200.000 Euro wandern in den Sparstrumpf für zwei neue Kunstrasenfelder. Von Oliver Schaulandt

Krefeld investiert in seine Sportstätten. Möglich macht dies die so genannte Sportpauschale, die das Land NRW auch in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Der Sportauschuss der Stadt Krefeld hat jetzt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, gut 600.000 Euro zusätzliche Mittel aus dieser Pauschale in die Sportstätten zu investieren. Schon im Vorfeld beschlossen waren Ausgaben für die Bezuschussung der neuen Startanlage der Regattastrecke am Elfrather See für den Crefelder Ruderclub (140.000 Euro), die Sanierung der Umkleiden und Duschen an der Bezirkssportanlage Gladbacher Straße (151.000 Euro) sowie 27.000 Euro für die Sanierung des Daches der Turnhalle Fichtenhain. Insgesamt werden aus der Sportpauschale also rund 910.000 Euro investiert; noch verfügbar sind weitere 530.000 Euro. Der Rat muss dem Beschluss nun noch folgen.

Investiert wird wie folgt:

Schwimmsportfreunde Aegir: Die Schwimmsportfreunde Aegir Uerdingen erhalten einen Förderzuschuss in Höhe von 30.000 Euro für Investitionen in ihr Freibad am Waldsee, die für die Renovierung der Tribünenanlage und für die Vorbereitung einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage verwendet werden sollen.

Kunstrasenplätze: Zweimal 100.000 Euro wandern sozusagen in den Sparstrumpf. Das Geld wird erst einmal angespart und ist dazu bestimmt, demnächst zwei weitere Fußballfelder in Kunstrasenspielfelder umzubauen. Dafür werden allerdings insgesamt 600.000 Euro pro Anlage benötigt. Um welche Plätze es sich handelt, soll anhand einer Prioritätenliste festgelegt werden, die die Stadtverwaltung noch umfassend erstellen soll.

Grünpflegedienst: Auf den an Vereine übertragenden Anlagen in Linn, Fischeln, Gellep und am Reinersweg müssen die Kleintraktoren erneuert werden. Dafür fallen insgesamt 100.000 Euro Kosten an.

Gladbacher Straße: Die Sanierung der Umkleiden und Duschen an der Bezirkssportanlage Gladbacher Straße wird teurer als erwartet. 67.000 Euro fallen zusätzlich an, die ebenfalls aus der Pauschale bestritten werden sollen.

Tennen-Spielfelder: Für die Instandsetzung der noch vorhandenen Tennen-Spielfelder ("Ascheplätze") wird zusätzliches Material benötigt. Die Kosten liegen dabei bei rund 13.500 Euro.

Kurzfristige Mittel: Für "unvorhersehbare Finanzierungsnotwendigkeiten im Sportbereich", also zum Beispiel für kleinere Reparaturarbeiten, werden 19.500 Euro sozusagen als Barkasse aus der Sportpauschale entnommen.

Machbarkeitsstudien: Insgesamt 160.000 Euro werden für zwei Machbarkeitsstudien bereitgestellt. 40.000 Euro kostet dabei die Studie für die Krefelder Eishallen, in denen Schalt- und Steuerungsanlagen überholt werden müssen. Etwa 120.000 Euro sind die Studie von Nachrüstungen im Badezentrum Bockum für zum Beispiel Brandschutzmaßnahmen vorgesehen.

Quelle: RP
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