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Krefeld
90.000 Euro vom Land für Tanz in der Fabrik Heeder

Krefeld. Eine Autobahnbrücke wird zur Kulisse für zeitgenössischen Tanz: Wie das funktioniert, wird das Publikum am Freitag, 8. Juli, ab 20 Uhr erleben. In der Reihe "Move in Town" zeigt die Compagnie Hartmann Mueller nahe der Haltestalle Rembertstraße in Linn ihre Performance "Under the Bridge". Ermöglicht werden solche außergewöhnlichen Tanzgastspiele durch Zuwendungen des Landes. Jetzt hat das Kulturbüro als wichtige Spielstätte in Nordrhein-Westfalen wiederholt die dreijährige "Mittelzentrenförderung Tanz" des Landes in Höhe von 90.000 Euro erhalten.

"Wir freuen uns außerordentlich über diese erneute Bestätigung unseres langjährigen Engagements für den zeitgenössischen Tanz", sagen unisono Kulturbüroleiter Jürgen Sauerland-Freer und seine Stellvertreterin Dorothee Monderkamp. Durch diese Mittel wurden unter anderem "First Steps" und "Move in Town" ermöglicht. "Es ist eine große Freude, die in den vergangenen drei Jahren durch die Mittelzentrenförderung Tanz ermöglichten Formate damit fortentwickeln und weitere Akzente für die inhaltliche Ausgestaltung unseres Tanzangebotes setzen zu können", so Sauerland-Freer und Monderkamp. Beide zeichnen seit Jahren in Krefeld für den zeitgenössischen Tanz verantwortlich. Die Gastspiele der "First steps", die jungen Choreografen eine Bühne bietet, sind vor wenigen Wochen erst erfolgreich gelaufen.

Zu den vom Land geförderten Häusern gehören außerdem das Theater Ballsaal mit der Brotfabrik in Bonn, der Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr sowie das Münsteraner Theater im Pumpenhaus ausgewählt. Und Krefeld ist erneut als Tanz-Zentrum von Bedeutung bestätigt worden.

"Nordrhein-Westfalen ist das Tanzland Nummer Eins in Deutschland. Und damit das so bleibt, stärken wir neben den großen Produktionszentren Pact Zollverein in Essen und dem 'tanzhaus nrw' in Düsseldorf vier weitere herausragende Standorte des zeitgenössischen Tanzes", meint NRW-Kulturministerin Christina Kampmann.

Dank der Mittelzentrenförderung Tanz stehen dem Kulturbüro der Stadt Krefeld in der zweiten Jahreshälfte 2016 insgesamt 15.000 Euro, in den Folgejahren 2017 und 2018 je 30.000 Euro und 2019 noch einmal 15.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

(ped)
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