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Krefeld
A 57: FDP wirft CDU-Chef Fabel Verrat vor

Krefeld: A 57: FDP wirft CDU-Chef Fabel Verrat vor
Joachim C. Heitmann, Fraktionsvorsitzender der FDP, regt an, Verhandlungen mit der Bezirksregierung über einen Sonderkreditrahmen aufzunehmen. FOTO: RPO
Als "Verrat Krefelder Interessen" wertet FDP-Stadtratsfraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann die Erklärung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wilfrid Fabel, bei einem sechsspurigen Ausbau der A 57 auf eine Untertunnelung zu verzichten.

"Zu einem Zeitpunkt, zu dem dem Planungsausschuss noch nicht die vom Landesbetrieb Straßenbau favorisierten Lärmschutzwände vorgestellt wurden, geschweige denn die Alternativen dazu, und wenige Tage vor dem Gespräch der Krefelder Bundestagsabgeordneten mit dem zuständigen Staatssekretär des Verkehrsministeriums kommt die Erklärung Fabels zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Wenn der CDU-Fraktionsvorsitzende glaube, mit der Aufgabe der Untertunnelung der ausgebauten A 57 im Krefelder Stadtgebiet, deren Einhausung "einhandeln" zu können, könnte er sich "böse täuschen".

Heitmann sagte, bei den Mehrkosten der Einhausung werde den Politikern wieder die Antwort erteilt werden, dass der Bund nur für die Kosten von Lärmschutzwänden aufkommen müsse. Die FDP fordert deshalb, dass auch die CDU in den jetzt mit dem Bund zu führenden Gesprächen bei der zwischen allen Ratsfraktionen verabredeten "Linie" bleibt und nicht "vorzeitig, ohne dafür feste Zusagen für eine alternative Lösung zu bekommen, Optionen aufgibt."

(dur)
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