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Krefeld
AfD akzeptiert Absage von Veranstaltung

Krefeld. Der von der Partei Alternative für Deutschland (AfD) eingeschaltete Rechtsanwalt hat laut Werner Tegethoff, Vorsitzender der Krefelder AfD, nicht bewirken können, dass die durch das Tryp-Hotel abgesagte AfD-Veranstaltung doch stattfinden kann. Zwar kamen gestern Mitglieder der Krefelder AfD zum Campus 44 in Fichtenhain, wo der umstrittene AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell eigentlich auftreten wollte. Die Mitglieder um Werner Tegethoff waren aber nur dort, um eintreffenden Gästen vom Ausfall der Veranstaltung berichten zu können.

Wie berichtet, hatte das Tryp-Hotel der AfD zunächst bestätigt, dass sie den Campus 44 für eine Veranstaltung buchen kann, nach Protesten dann die Veranstaltung wieder abgesagt. Tegethoff ruderte gestern zurück, was die Vorwürfe gegen den Landesvorsitzenden Pretzell betrifft. Auf die Frage unserer Redaktion, wie die Partei mit Personen wie Marcus Pretzell oder dem thüringischen Abgeordneten Björn Höcke umgehen sollen, die mit ihren Aussagen auch im rechtsextremen Lager fischen, sagte Tegethoff wörtlich: "Solche Leute muss man innerparteilich ins Abseits stellen.

" Gestern korrigierte er, dass er damit auf keinen Fall seinen Landesvorsitzenden Pretzell gemeint habe. Der Kreisverband Krefeld stehe voll hinter ihm. Pretzell hatte für Empörung gesorgt, als er in der Flüchtlingsdebatte Schüsse an der deutschen Grenze als "Ultima Ratio" bezeichnet hatte.

(sep)
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