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Krefeld
Albert-Schweitzer-Schule feiert mit 35 Nationalitäten

Krefeld. Die Albert-Schweitzer-Schule hat am Samstag ihren 65. Geburtstag gefeiert. Alle halfen kräftig mit, dass das Schulfest ein großer Erfolg wird. Mehrere hundert Besucher kamen. Jüngere Schüler verkauften selbst gebastelte Einladungskarten, die Älteren frisch geröstetes Popcorn und Eltern betreuten den Getränkestand. Schülerinnen und Schüler brachten kulinarische Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Heimatländern mit. Alles war gut durchgeplant.

Eine Attraktion waren die riesigen Aquabälle, in denen die Kinder über das Wasser laufen konnten. Beim Torwandschießen gab es schöne Preise zu gewinnen, unter anderem drei Segelflüge. Beim Fotoshooting mit verschiedenen Verkleidungen wurde viel gelacht, wenn Kinder sich in Spongebob oder Minions verwandelten. An Hüpfburg und Kinderschminken hatten die Kleineren Spaß. Wie bei allen vorangegangenen Schulfesten trafen sich wieder ehemalige Schüler und Lehrer zum Plaudern. Das Bayermobil kam mit Bällen, Pedalos und Rollbrettern, so wie auch mehrmals wöchentlich in der Pause. Schulleiterin Christa Lunkenheimer traf viele Besucher, die vor Jahrzehnten hier die Schulbank drückten. Auch ein Lehrerkollege, der vor knapp 30 Jahren in Rente gegangen war, sei gekommen. Ganz wichtig findet sie, den Besuchern einen Einblick in die pädagogische Arbeit der Schule und in die kulturelle Vielfalt zu geben. "Wir sind halt multikulti", sagt sie. Rund 35 Nationalitäten gebe es hier, das sei eine große Herausforderung für das 32-köpfige Team.

"Das Fest kommt gut an", bestätigte Konrektorin Tina Eckhard. Das liege mit daran, dass sich die Eltern so engagieren und die Kollegen eng zusammenarbeiten. Auch sonst sei die Schule sehr beliebt. Die Anmeldezahlen steigen, etwa 570 Schüler gibt es inzwischen. In einer kompletten fünften Klasse sind nur Kinder untergebracht, die noch kein Deutsch sprechen. Diese Förderklasse hat eine Fotowand gestaltet, auf der die Kinder auch über die Verhältnisse in anderen Ländern berichten. Dort sei Lernen keine Selbstverständlichkeit. Sie berichten von Schlägen durch Lehrer und Kinderarbeit.

Renate Nolden ist ehemalige Sekretärin der Albert-Schweitzer-Schule. "Heute kann ich das richtig genießen", sagte sie. Bis vor kurzem habe sie noch selbst die Schulfeste mitgeplant.

Die Erlöse des Festes gehen an den Förderverein.

(BL)
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