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Krefeld
Amerikanische Faulbrut bei Bienen festgestellt

Krefeld: Amerikanische Faulbrut bei Bienen festgestellt
Mit der Streichholzprobe kann man die schmierige Zerfallmasse der abgestorbenen Brut als Schleimfaden aus der Zelle ziehen. FOTO: Molitor
Krefeld. Am 3. April wurde der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut an einem Bienenstandort im Ortsteil Benrad amtlich festgestellt. Die Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und wird staatlich bekämpft. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar, der Verzehr von Honig ist unbedenklich. Dies teilte die Stadt gestern mit.

Die Faulbrut ist eine für die Bienen gefährliche bakterielle Erkrankung. Der Erreger befällt die Brut, vermehrt sich in der Larve und tötet diese ab. Erwachsene Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen. Um den betroffenen Bienenstandort wurde ein Sperrbezirk von mindestens einem Kilometer gebildet. Eine entsprechende Verfügung wurde im Amtsblatt veröffentlicht und kann im Internet auf www.krefeld.de eingesehen werden.

Innerhalb des Sperrbezirks gelten für alle Bienenhalter folgende Verhaltensregeln: Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Honig ist von dieser Regel ausgenommen. Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden. Jeder Bienenhalter hat seinen Bestand, sofern noch nicht erfolgt, unverzüglich schriftlich beim Veterinäramt der Stadt anzuzeigen.

Quelle: RP
 
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