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Krefeld
Arbeitsverbot für 13 Prostituierte in Krefeld

Krefeld. Einen weiteren gemeinsamen Einsatz gegen unerlaubte Wohnungsprostitution haben Polizei, Zoll und Stadtverwaltung, im Rahmen des Präsenzkonzeptes der Krefelder Polizei durchgeführt.

Dabei sind Wohnungen in zwölf Häusern an Vereinsstraße, Oppumer Straße, Seidenstraße, Uerdinger Straße, Alte Linner Straße, Hülser Straße und Winnertzhof kontrolliert und insgesamt 13 Prostituierte angetroffen worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, erhielten die Prostituierten alle eine schriftliche Verfügung, wonach ihnen die Ausübung der Tätigkeit innerhalb der Wohnung untersagt wird, weil diese nach der Bauordnung NRW eine ungenehmigte Nutzungsänderung der als Wohnraum deklarierten Räumlichkeiten darstellt. Zwei Frauen mussten ihre Wohnungen umgehend verlassen, weil erhebliche brandschutztechnische Mängel vorhanden waren.

Alle Eigentümer der überprüften Gebäude werden über die Feststellungen und Maßnahmen informiert. Gegen sie werden nun ordnungsbehördliche Maßnahmen eingeleitet. Außerdem wird den angetroffenen Prostituierten eine Beratung und Unterstützung durch den Sozialdienst katholischer Frauen angeboten, um ihnen Lösungen für eventuelle soziale Konsequenzen aufzuzeigen.

Ende März hatte CDU-Ratsfrau Simone Roemer die Verwaltung massiv kritisiert und der Stadt Untätigkeit bezüglich der Kontrollen der Wohnungsprostitution vorgeworfen. Dem widersprach später Stadtkämmerer Ulrich Cyprian. Weitere Einsätze gegen die Wohnungsprostitution in Krefeld sollen bereits terminiert sein.

(jon)
 
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