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Zahlen & Fakten
Bahnhof: Aufzüge noch immer außer Funktion

Krefeld. Oppum ist durch die Eisenbahn geprägt. Positiv: Die Deutsche Bahn ist mit ihrem Ausbesserungswerk ein bedeutender Arbeitgeber, und der Bahnhof ist in den vergangenen Jahren baulich auf den neuesten Stand gebracht worden.

Negativ: Der Stadtteil ist durch die Trassen in Richtung Mönchengladbach, Duisburg und Köln/Neuss zerschnitten, und die DB hat es bis heute nicht geschafft, die für Sommer 2016 angekündigten und inzwischen eingebauten Aufzüge in einen funktionsfähigen Zustand zu bringen. So müssen Mütter mit Kinderwagen, Gehbehinderte, Rollstuhl- und Radfahrer nach wie vor den Umweg über die Kronlandbrücke nehmen, um von einer auf die andere Seite Oppums zu gelangen.

Das 537 Hektar umfassende Oppum hat fast 13.000 Einwohner, von denen 18 Prozent unter 18 Jahre alt sind. 19 Prozent sind älter als 65 Jahre. Der Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern liegt bei rund 75 Prozent. Die meisten von ihnen stehen in attraktiver Umgebung wie entlang des Schönwasserparks/Johansenaue sowie jenseits der Untergath in der Heinrich-Klausmann- und in der weiträumigen Donksiedlung. Zurzeit entstehen Neubauten im Bereich der Straße Korekamp und an der Herbertzstraße.

Beiderseits des Bahnhofs verfügt Oppum über etliche inhabergeführte Geschäfte und Dienstleister. An der Untergath/Hafelsstraße finden sich außerdem große Einkaufszentren namhafter Unternehmen.

(lez)
 
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