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Krefeld
Bauhaus-Quartier: Grüne gegen Neubauprojekt

Krefeld. Die Grünen wollen den Bau einer Umgehungsstraße und die Verwirklichung des Neubaugebiets Fischeln-Südwest verhindern. Im Verlust von 33 Hektar Ackerboden sieht Fraktionsvorsitzende Heidi Matthias Grund für fundamentale Kritik. Als "gigantische Flächenversiegelung" bezeichnen die Grünen das jetzt von der Verwaltung vorgestellte Konzept (wir berichteten). "Die Euphorie des Planungsdezernenten kann ich persönlich jedenfalls nicht teilen", sagt Matthias.

Dies gelte umso mehr, als der seitens des Dezernenten prognostizierte Neubaubedarf im gesamten Stadtgebiet in Höhe von 6000 Wohneinheiten nach Auskunft der NRW-Bank um einen Faktor bis zu 15 zu hoch angesetzt sei. "Unabhängig davon fordern wir schon von jeher, dass vor einem weiteren Flächenverbrauch auf der grünen Wiese erst einmal die Kapazitäten innerhalb der Stadt voll genutzt werden", so Matthias weiter. Nach wie vor aber werde die Nutzung innerstädtischer Brachflächen wie das Firmengelände von Kleinewefers zwischen Oranierring und Neuer Weg von den großen Fraktionen blockiert.

"Natürlich werden wir weiterhin alles daran setzen, dieses Bauprojekt inklusive der Umgehungsstraße zu stoppen", kündigt die umweltpolitische Sprecherin und Bezirksverordnete in Fischeln, Anja Cäsar, an. Sollte dies scheitern, sei eine kritische und konstruktive Begleitung vonnöten.

(sti)
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